Der britische Fotograf Martin Parr ist im Alter von 73 Jahren gestorben

Seine grellen, ironischen, teils bitterbösen Aufnahmen des britischen Lebens machten den Fotografen Martin Parr weltberühmt. Er starb am Samstag im Alter von 73 Jahren im westenglischen Bristol, wie seine Stiftung und die Agentur Magnum Photos mitteilten. In seinen Bildern ging es oft um Massen-Tourismus, Massen-Konsum und das Alltägliche. Der Kunsthistoriker Florian Ebner sagte im Deutschlandfunk, Parr habe dabei eine eigene Bildsprache entwickelt, über die viel diskutiert wurde, die aber die Fotografie verändert habe. Parr wurde Mitte der 1980er Jahre durch die Serie "Last Resort" bekannt - Aufnahmen von britischen Touristen aus der Mittelklasse in den Ferien in Brighton.