Depot schützt Skulpturen im Großen Garten in Dresden

Der Große Garten in Dresden stammt noch aus der Barockzeit und misst fast zwei Quadratkilometer. Heute schmücken rund 20 von einst mehr als 150 Skulpturen und Schmuckvasen den Garten. Etliche Werke wurden bereits vor mehr als zwanzig Jahren ins zur Parkanlage gehörende Palais gebracht. Zum Schutz der historischen Skulpturen gibt es jetzt aber auch ein Depot. In dem Neubau werden etwa 130 wertvolle Figuren aufbewahrt, teilte das sächsische Immobilien- und Baumanagement in Dresden mit. Wegen ihres Alters und Zustandes könnten sie nicht mehr im Freien aufgestellt werden. Bei den Figuren handelt es sich unter anderem um originale Marmorskulpturen von den italienischen Bildhauern Antonio Corradini und Pietro Balestra - sowie um verschiedene Sandsteinskulpturen, Gipsabgüsse und zahlreiche Fragmente. Das Depotgebäude bietet auf rund 280 Quadratmetern Platz unter optimalen klimatischen Bedingungen. Die Gesamtbaukosten wurden auf rund 2,2 Millionen Euro beziffert. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach liefere einen Teil des benötigten Stroms, hieß es.