Den Horizont erweitern
Der griechische Musiker Leonidas Kavakos ist einer der gefragtesten Geiger unserer Zeit. Als Principal Guest Artist und Künstlerischer Leiter der Camerata Salzburg baute er sich ab 2002 zu seiner Tätigkeit als Instrumentalsolist eine Karriere als Dirigent auf. Bei seinem Auftritt mit dem DSO am 23. Mai ist er erstmals in Berlin in beiden Rollen zu erleben.
Das ungewöhnlich leidenschaftliche d-Moll-Violinkonzert von Johann Sebastian Bach leitet er vom Soloinstrument aus. Für die beiden weiteren Kompositionen des Abends tritt er ans Pult des Orchesters: Neben der "Musique funèbre" von Witold Lutosławski spielt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter Kavakos’ Leitung die Zweite Symphonie von Robert Schumann.
Gefragt nach den Gründen, warum der Geiger nun auch dirigiere, antwortet Leonidas Kavakos in einem Interview, das Maximilian Rauscher für die DSO-Nachrichten 05/06 2011 führte:
"Ich habe das Bedürfnis verspürt, meinen musikalischen Horizont zu erweitern. Das Geigen-Repertoire ist zwar schön und umfangreich, trotzdem aber irgendwie begrenzt. Es gibt Werke von praktisch allen großen Komponisten, aber es sind nie genug. Ich würde mir etwa ein spätes Mozart-Konzert oder eines von Haydn wünschen. Vor allem aber habe ich wegen Bruckner mit dem Dirigieren begonnen, der für die Solo-Violine gar keine Rolle spielt."
www.dso-berlin.de
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 23.5.11
Johann Sebastian Bach
Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1052
Witold Lutosławski
"Musique funèbre" für Streichorchester
ca. 20:45 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
"Es gibt nie genug Werke"
Ulrike Klobes im Gespräch mit Leonidas Kavakos
Robert Schumann
Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leonidas Kavakos, Leitung und Violine
Gefragt nach den Gründen, warum der Geiger nun auch dirigiere, antwortet Leonidas Kavakos in einem Interview, das Maximilian Rauscher für die DSO-Nachrichten 05/06 2011 führte:
"Ich habe das Bedürfnis verspürt, meinen musikalischen Horizont zu erweitern. Das Geigen-Repertoire ist zwar schön und umfangreich, trotzdem aber irgendwie begrenzt. Es gibt Werke von praktisch allen großen Komponisten, aber es sind nie genug. Ich würde mir etwa ein spätes Mozart-Konzert oder eines von Haydn wünschen. Vor allem aber habe ich wegen Bruckner mit dem Dirigieren begonnen, der für die Solo-Violine gar keine Rolle spielt."
www.dso-berlin.de
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 23.5.11
Johann Sebastian Bach
Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1052
Witold Lutosławski
"Musique funèbre" für Streichorchester
ca. 20:45 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
"Es gibt nie genug Werke"
Ulrike Klobes im Gespräch mit Leonidas Kavakos
Robert Schumann
Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leonidas Kavakos, Leitung und Violine
