Demonstration gegen Massenentlassungen bei der "Washington Post"

Hunderte Menschen haben vor dem Gebäude der "Washington Post" gegen die Entlassung zahlreicher Angestellter protestiert. Die renommierte US-Tageszeitung schreibt seit Jahren rote Zahlen. Ein Grund sind unzufriedene Abonnenten. Sie werfen dem Amazon-Gründer und Verlagseigner Jeff Bezos vor, US-Präsident Donald Trump zu unterstützen. So finanzierte der Milliardär den Dokumentarfilm "Melania" über die First Lady mit 75 Millionen US-Dollar. Gestern war bekannt geworden, dass bei der "Washington Post" ein Drittel der Belegschaft gehen muss und etwa 300 Menschen betroffen sind - darunter auch Auslandskorrespondenten und Autoren für die Buchbeilage.