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Tonart | Beitrag vom 04.03.2019

Debut der Kölner Band LucielNicht gesucht und doch gefunden

Gespräch mit Florian und David Rynkowski

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Die vier jungen Mitglieder der Band Luciel stehen vor einer Tapete der 70er-Jahre. (Luciel / David Ertl)
Vier Musikstudenten werden zur Kölner Band "Luciel". (Luciel / David Ertl)

Die zwei Brüder Florian und David Rynkowski trafen ihre zukünftigen Bandmitglieder im Musikstudium – heute nennen sich die vier Luciel. Dort saugten sie viel Theorie auf – um sie im Studio wieder zu vergessen. "…and that’s all I remember" heißt ihr Debut.

"Wir haben unglaublich wenig gesprochen, dafür um so mehr gespielt", sagt David Rynkowski im Deutschlandfunk Kultur. Der Sänger beschreibt damit den Glücksumstand, dass er und sein Bruder Florian ihre zukünftigen Bandkollegen im Musikerstudium trafen – und stringent die Band Luciel gründeten. Die vier Musiker haben gemeinsam viel Klassik gespielt, aber nicht nur. Und sie merkten schnell, dass sie sich in musikalischen Dingen einfach einig waren, ohne große Worte. Dass sie das Studium auch mit musikwissenschaftlichen Dingen in Kontakt gebracht habe, habe keinen davon abgehalten, Musik zu "machen".

Florian Rynkowski, der Bassist der Band, meint: "Das Beste ist, wenn man eine Menge Theorie aufgesaugt hat, und diese dann im Studio wieder vergisst, dann, wenn man performt." In der Musik gehe es um Puls, um Bewegung, um sehr ursprüngliche Dinge, die aus dem Bauch heraus entstünden, ergänzt sein Bruder. All das könne und solle auch nicht kognitiv gelenkt werden. Nun liegt ihr erstes Album vor: "…and that’s all I remember".

(cdr)

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