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Debüt / Archiv | Beitrag vom 28.11.2014

Debüt im Deutschlandradio Kultur Höllensturm und Hörnerklang

Aus der Philharmonie Berlin

Die Geigerin Diana Tishchenko beim ARD-Musikwettbewerb (Dorothee Falke)
Die Geigerin Diana Tishchenko stammt aus Simferopol auf der Insel Krim. (Dorothee Falke)

Herausragende Nachwuchsmusiker erhalten die Chance, sich mit dem Deutschen Symphonie-Orchester in der Philharmonie Berlin zu präsentieren. Bei dem Konzert mit Werken von Schostakowitsch, Schumann und Tschaikowsky ist auch die Geigerin Diana Tishchenko von der Krim zu Gast.

Sie hören in einer Aufzeichnung vom 26. November 2014 aus der Philharmonie Berlin:

Dmitrij Schostakowitsch (1906 –1975)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77

ca. 20:50 Uhr Konzertpause, darin:
Olga Hochweis im Gespräch mit Diana Tishchenko, Juliane Grepling und Joshua Weilerstein

Robert Schumann (1810 –1856)
Konzertstück für vier Hörner und großes Orchester F-Dur op. 86

Peter Tschaikowsky (1840 – 1893)
Francesca da Rimini
Fantasie für Orchester e-Moll op. 32
nach dem V. Gesang aus der Göttlichen Komödie von D. Alighieri

Diana Tishchenko, Violine
Maciej Baranowski, Horn
Peter Müseler, Horn
Bertrand Chatenet, Horn
Juliane Grepling, Horn
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Joshua Weilerstein

Sie können Sich das Programmheft als PDF downloaden!

Die Musiker im Porträt:

Diana Tishchenko, Violine

Diana Tishchenko wurde in Simferopol auf der Insel Krim geboren. Im Alter von sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Violin- und Klavierunterricht. Seit 2010 studiert sie bei Ulf Wallin in Berlin. Außerdem nahm sie an Meisterkursen bei Rainer Kussmaul, Ana Chumachenko und Menahem Pressler teil. Diana Tishchenko ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, u.a. des David Oistrach Violinwettbewerbs in Moskau.

Im Herbst 2013 war sie Finalistin beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD und wurde mit dem Preis für die beste Interpretation des zeitgenössischen Werkes und dem Sonderpreis des Münchner Kammerorchesters ausgezeichnet. 2012 gründete sie zusammen mit Joachim Carr (Klavier) und Kajana Packo (Violoncello) das Trio Korngold, das bereits ein Jahr später den Boris Pergamenschikow Preis für zeitgenössische Kammermusik erhielt. Im Frühjahr 2014 erspielte sich die Geigerin zusammen mit Joachim Carr den 1. Preis beim Kammermusik-Wettbewerb in Lyon. Seit 2011 ist sie auch Konzertmeisterin im Gustav Mahler Jugendorchester.

Als Solistin trat Diana Tishchenko bisher u.a mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf. Diana Tishchenko spielt eine Geige von Lorenzo Storioni (Cremona 1781), die ihr von der "Deutschen Stiftung Musikleben" zur Verfügung gestellt wird.

 

Der US-amerikanische Dirigent und Violinist Joshua Weilerstein (Jesse Weiner)Der US-amerikanische Dirigent und Violinist Joshua Weilerstein (Jesse Weiner)Joshua Weilerstein, Dirigent

Der Dirigent Joshua Weilerstein studierte am New England Conservatory in Boston. Seine Ausbildung schloss er im Jahr 2011 mit einem zweifachen Master ab: im Fach Dirigieren bei Hugh Wolff und im Fach Violine bei Lucy Chapman. In den Sommern 2009 und 2010 arbeitete er mit David Zinman beim Aspen Music Festival, im Sommer 2012 kehrte er als Dirigent des Festivalorchesters dorthin zurück. Internationale Aufmerksamkeit errang Weilerstein, als er im Jahr 2009 beim Malko Wettbewerb für junge Dirigenten in Kopenhagen sowohl den Ersten Preis als auch den Publikumspreis gewann. Seitdem hat er zahlreiche große skandinavische Orchester dirigiert. Dazu gehören das Danish National Symphony Orchestra, das Oslo Philharmonic, das Finnische Radiosinfonieorchester, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra sowie das Swedish Chamber Orchestra. Weitere Engagements führten ihn u.a. an das Teatro San Carlo in Neapel, zum BBC Symphony, zum Los Angeles Philharmonic und zu wichtigen französischen und kanadischen Orchestern. Bereits kurz nach seinem Master wurde Joshua Weilerstein im Mai 2011 einer der beiden Assistant Conductors beim New York Philharmonic und gab sein Debüt mit diesem Orchester im Oktober 2013.

 

(Foto: Daniel Brandt)Der Hornist Maciej Baranowski (Foto: Daniel Brandt)Maciej Baranowski, Horn

Der Hornist Maciej Baranowski wurde 1989 im polnischen Zielona Góra geboren. Dort erhielt er seinen ersten Hornunterricht von Ivan Moroz an der Staatlichen Musikschule. Nach seinem Schulabschluss wechselte er im Jahr 2007 an die Universität der Künste in Berlin, an der er bis heute von Christian-Friedrich Dallmann unterrichtet wird.

Maciej Baranowski spielte bereits beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, bei der Bachakademie Stuttgart, dem Mahler Chamber Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem hr-Sinfonieorchester und beim Konzerthausorchester Berlin. Von 2011-2013 war Maciej Baranowski Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Zuvor war er bereits Stipendiat verschiedener polnischer Stiftungen sowie der ad infinitum Foundation, der Paul-Hindemith-Gesellschaft und der Jütting-Stiftung.

Maciej Baranowski hat zahlreiche internationale Preise gewonnen, u.a. den ersten Preis beim Musikwettbewerb “Music for Hope” in Homel/Weißrussland (2004), eine Auszeichnung beim 59. Internationalen Musikwettbewerb Prager Frühling  (2007) und den ersten Preis beim Polnischen Hornwettbewerb in Łódź. Zuletzt erspielte er sich einen zweiten Preis beim 47. Internationalen Instrumentalwettbewerb in Markneukirchen (2012).

 

Der Hornist Bertrand Chatenet (Foto: Elsa Klemm)Der Hornist Bertrand Chatenet (Foto: Elsa Klemm)Bertrand Chatenet, Horn

Der französische HornistBertrand Chatenet wurde 1990 geboren. Seinen ersten Hornunterricht erhielt er von Patrice Petitdidier an der Musikschule in Gennevilliers. Anschließend studierte er bei Jérome Rouillard (Horn), sowie Paul Meyer und Eric Lesage (Bläserquintett) am Konservatorium in Paris (CRR). Im Jahr 2009 wurde Bertrand Chatenet Schüler von Erich Penzel, Christian Lampert und Christoph Eß an der Musikhochschule Stuttgart.

Seit 2013 studiert er bei Christian-Friedrich Dallmann und Sebastian Posch an der Universität der Künste in Berlin. Seit 2010 sammelte Bertrand Chatenet zahlreiche Erfahrungen in renommierten Orchestern, zumeist als Solohornist. Darunter sind das Radio-Sinfonieorchester des SWR Stuttgart, das Frankfurter Opern- und Museumsorchester, die Stuttgarter Philharmoniker, die Stuttgarter Oper, die Badische Staatskapelle Karlsruhe, die Berliner Staatskapelle und die Bamberger Symphoniker.

Zwischen September 2013 und Januar 2014 war Bertrand Chatenet Akademist der Berliner Staatskapelle. Seit Februar 2014 hat er einen Zeitvertrag als Solohornist bei diesem Orchester. Im Jahr 2013 konnte man Bertrand Chatenet als Solist des ersten Hornkonzerts von Joseph Haydns mit dem Blechbläserensemble der Oper Frankfurt erleben. 

 

(Foto: Elsa Schindler)Die Hornistin Juliane Grepling (Foto: Elsa Schindler)Juliane Grepling, Horn

Die HornistinJuliane Greplingwurde 1988 bei Leipzig geboren. Sie studierte bei Thomas Hauschild an der Musikhochschule Leipzig und bei Christian-Friedrich Dallmann an der Universität der Künste in Berlin. Sie ist mehrfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbs "Jugend musiziert" und des Alice-Samter-Kammermusikwettbewerbs der UdK Berlin 2010. Sie wurde von der "Jungen Musikerstiftung Bayreuth" sowie der "Studienstiftung des Deutschen Volkes" gefördert.

Juliane Grepling spielte in der Jungen Deutschen Philharmonie, ebenso in verschiedenen Kammer- und Barockorchestern, zum Teil auch auf historischen Instrumenten. 2010-2012 war sie Solohornistin an der Komischen Oper Berlin und spielt seit August 2013 im Gewandhausorchester Leipzig. Sie gastierte unter anderem beim hr-Sinfonieorchester, der Staatskapelle Berlin, dem Staatstheater Braunschweig sowie der Kammerakademie Potsdam.Seit 2004 konnte man sie regelmäßig als Solistin mit diversen Orchestern erleben, u.a. in Leipzig, Berlin, Würzburg, Frankfurt/Main, Rostock, St. Petersburg und Münster.

(Foto: Michael Haring)Der Hornist Peter Müseler (Foto: Michael Haring)Peter Müseler, Horn

Peter Müseler wurde 1988 in Suhl geboren und gilt gegenwärtig als einer der vielversprechendsten Hornisten der jungen Generation. Nach dem Gewinn eines Stipendiums beim Deutschen Musikwettbewerb und dem 3. Preis des International Performers Competition Brno im Jahr 2011, wurde er im Mai 2012 mit dem 1. Preis beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen ausgezeichnet.

Zu seinen Lehrern zählten Professor Reiner Heimbuch und Robinson Wappler am Musikgymnasium Belvedere in Weimar sowie Professor Christian-Friedrich Dallmann an der Universität der Künste Berlin. Dort schloss Peter Müseler im Jahr 2013 sein Diplom mit Bestnote ab. Neben seiner Tätigkeit als stellvertretender Solo-Hornist bei den Bamberger Symphonikern absolviert Peter Müseler zur Zeit ein Masterstudium an der Hochschule für Musik Dresden bei Professor Robert Langbein. Er ist außerdem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben. Solistisch gastierte er zuletzt erfolgreich bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

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