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Einstand | Beitrag vom 09.11.2020

Debüt des Cellisten Sebastian Fritsch. "Moments in Life" Mit erster CD Richtung Karriere

Mit Elisabeth Hahn

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Der Cellist Sebastian Fritsch mit geschultertem Cello vor grauer Betonwand. (Sebastian Fritsch / René Gaens)
Der Cellist Sebastian Fritsch hat 2019 den renommierten Deutschen Musikwettbewerb gewonnen (Sebastian Fritsch / René Gaens)

Als Sebastian Fritsch das erste Mal ein Violoncello hörte, war klar: das ist "sein" Instrument. 2019 hat er einen Preis beim Deutschen Musikwettbewerb gewonnen. Daraufhin ermöglichte ihm DLF Kultur, eine Debut-CD aufzunehmen mit Werken großen Celloklangs.

Der Deutsche Musikwettbewerb ermöglicht seinen Preisträgern immer auch die Aufnahme einer Debüt-CD. Über Jahrzehnte entstand so ein beachtliches Archiv. Die jüngste CD in dieser Reihe heißt "Moments in Life" und wurde von Sebastian Fritsch eingespielt. 

"Jedes Konzert hat einen besonderen Reiz"

"Als Interpreten", sagt der Cellist, "haben wir das besondere Privileg, Vergangenheit zu Gegenwart und Gegenwart zu Vergangenheit werden zu lassen. Der Reiz dieser Werkauswahl liegt für mich in den unterschiedlichsten musikalischen Sprachen und Ausdrucksmöglichkeiten."

Für seine CD hat Sebastian Fritsch Werke von Antonio Vivaldi, György Kurtág, Robert Schumann und Sergej Rachmaninow eingespielt.

Interpretationen immer neu

Sebastian Fritsch wurde 1996 in Stuttgart geboren. Er begann 2014 sein Studium bei Jean-Guihen Queyras in Freiburg. 2018 ging er nach Weimar zu Wolfgang Emanuel Schmidt an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT. Seit Herbst 2020 studiert er weiter bei seinem Lehrer, nunmehr aber an der Kronberg Academy.  

Der Cellist gewann zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe, u.a. den TONALi Cellowettbewerb und den Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb. 2019 gewann er einen ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb sowie den Publikumspreis.

Der Cellist steht mit seinem Instrument vor einer grauen Betonwand in einem größeren Treppenhaus. (Sebastian Fritsch / Réne Gaens   )Für Sebastian Fritsch war der Celloklang Liebe auf den ersten Ton. (Sebastian Fritsch / Réne Gaens )

"Moments in Life"
Werke von Vivaldi, Kurtág, Schumann und Rachmaninow

Sebatian Fritsch, Violoncello
Oliver Triendl, Klavier
Olga Watts, Cembalo
Lisa Neßling, Violoncello

Koproduktion Dt. Musikrat/Genuin/Deutschlandfunk Kultur 2020

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