David Bowies Elternhaus wird ein Museum

    David Bowie hört während einer Pressekonferenz im Booth Theater in New York zu.
    Wie hat er als Kind gelebt? Ab 2027 gibt ein Museum Einblicke in die frühen Jahre von David Bowie. © picture alliance / AP Photo / Marty Lederhandler
    Das Kinderzimmer von David Bowie wird zum Zentrum eines neuen Museums in London: Ab 2027 soll das unscheinbare Elternhaus des Musikers im Stadtteil Bromley Einblicke in seine frühen Jahre geben. Bowie – damals noch David Robert Jones – lebte dort von 1955 bis 1967. Derzeit wird es in den Zustand der frühen 1960er Jahre zurückversetzt. Bowies knapp acht Quadratmeter großes Jugendzimmer soll ein immersiver Erlebnisraum werden. In einem Interview hatte er erzählt, er habe so viel Zeit in diesem Zimmer verbracht, es sei seine Welt gewesen. Die Ausstellung wird bisher unveröffentlichte Archivstücke zeigen, darunter ein Foto von Little Richard, das Bowie als Zehnjähriger ausgeschnitten hatte und bis zu seinem Tod aufbewahrte. Auch Schul- und Notizbüche sowie frühe Elvis-Singles gehören dazu. David Bowies Elternhaus soll außerdem ein lebendiger Ort für Kreative werden, geplant sind Förderprogramme und Workshops.