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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 07.11.2013

Dauerschmerz im Kopf: Migräne

Die stillen Leiden - Teil 2

Von Lydia Heller

Quälender Schmerz legt die Betroffenen mitunter tagelang lahm. (dradio.de/Andreas Lemke)
Quälender Schmerz legt die Betroffenen mitunter tagelang lahm. (dradio.de/Andreas Lemke)

Migräne legt sämtliche Sinne lahm: Jedes Geräusch, jeder Geruch, jede Berührung tut weh. Im schlimmsten Fall liegen die Betroffenen tagelang im Dunkeln, um dem Dauerschmerz zu entgehen.

Hämmernde Kopfschmerzen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen: All das gehört zu einer Migräne dazu. Weltweit leiden mehr als 300 Millionen Menschen unter diesen Kopfschmerzattacken, in Deutschland sind rund acht Millionen - jüngere Leute sind häufiger betroffen als ältere, Frauen etwa dreimal so oft wie Männer.

Migräne ist jedoch nicht nur eine der häufigsten sondern auch eine der komplexesten und immer noch zu wenig verstandenen Erkrankungen des menschlichen Nervensystems. Zwar kennt man inzwischen eine ganze Reihe von Faktoren, die Migräne auslösen können - Stress oder Schlafmangel, Hormonschwankungen oder Medikamente, sogar das Wetter - nur was bei wem auf welche Weise zusammenspielt, ist individuell verschieden. Entsprechend schwierig ist die Behandlung.

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