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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 08.01.2012

Das Trend-Brett

Warum sich Snowboarding immer wieder neu erfinden muss

Von Jürgen Kalwa

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Snowboarder in Aktion (AP Archiv)
Snowboarder in Aktion (AP Archiv)

Der Amerikaner Jake Burton hat vor mehr als einem Vierteljahrhundert den Wintersport revolutioniert. Seine Snowboards wurden zum Symbol einer Generation, die im frischen Tiefschnee und bestens präparierten Halfpipes den coolen Lebenstraum von Freiheit und Abenteuer austobt.

Die Vorzeigefiguren der Szene wurden zu wohlhabenden Werbeträgern. Fast ebenso wohlhabend wie der Pionier und Marktführer. Der jedoch wandelt in dem von ihm inszenierten Milliardenmarkt auf einem schmalen Grat: Zum Erfolg verdammt muss er jede Saison mit dem Design von Brettern, Bindungen, Schuhen und Jacken nicht nur bei der breiten Masse ankommen, sondern vor allem bei den geschmäcklerischen Trendsettern dieser Popkultur.

Aus dieser Not macht Burton seit Jahren eine Tugend. Der Chef von 500 Angestellten fährt im Winter fast jeden Tag Snowboard, testet Prototypen und lässt sich inspirieren.

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