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Neue Musik | Beitrag vom 19.01.2021

Das Synthesizer-Trio „Lange//Berweck//Lorenz“Boten des Retrofuturismus

Von Leonie Reineke

Die drei Mitglieder in großer Porträtaufnahme (Lange-Berweck-Lorenz / Annika Neese)
"Lange-Berweck-Lorenz" graben nach verschütteten Werken für Synthesizer (Lange-Berweck-Lorenz / Annika Neese)

Noch vor einem halben Jahrhundert galten sie als die Instrumente der Zukunft, als Boten einer neuen Klangwelt. Heute dagegen lösen sie eher Nostalgie und Rührung aus: die alten (meist analogen) Synthesizer.

Geräte, die früher einmal für das Potenzial des "Nie-Gehörten" standen, sind mittlerweile längst überholt oder haben schon wieder Kultstatus. Bekannt geworden sind sie vor allem durch populäre Genres der 1960er, 70er und 80er Jahre. Aber auch in der Kunstmusik tauchten Synthesizer seit den 70er Jahren immer wieder auf – bis heute. So auch bei dem in Berlin ansässigen Trio für elektroakustische Musik "LangeBerweckLorenz".

Dem Unabgegoltenen verschrieben

Seit 2014 tritt die Gruppe regelmäßig auf und spielt ausschließlich Musik, die für Synthesizer komponiert ist. Ihr Repertoire reicht von eigens für das Trio geschriebenen Neukompositionen bis hin zu Wiederentdeckungen und Rekonstruktionen von Musik aus dem 20. Jahrhundert.

Boten des Retrofuturismus
Das Synthesizer-Trio "LangeBerweckLorenz"
Von Leonie Reineke

Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021

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