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Deutschlandrundfahrt / Archiv | Beitrag vom 07.09.2013

Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss

Dem Pulsschlag der Ruhr auf der Spur

Von Michael Frantzen

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Die Ruhrauen bei Mülheim an der Ruhr (dpa/ Horst Ossinger)
Die Ruhrauen bei Mülheim an der Ruhr (dpa/ Horst Ossinger)

Am Anfang stand das Wort. "Der Himmel über dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden", forderte Willy Brandt vor mehr als 50 Jahren. Und er wurde blau, spätestens als die Zechen schlossen und die Hochöfen aufhörten, Dreck in die Luft zu pusten. Die kleine Schöpfungsgeschichte im Revier geht weiter.

Denn auch die Flüsse des Ballungsgebiets sind sauberer, blauer geworden – allen voran der Fluss, der der Region seinen Namen gibt: die Ruhr. Rund 130 Kilometer schlängelt sie sich durchs Revier. Die Ruhr hat es nicht immer leicht gehabt – und das nicht nur, weil sie ihren Namen mit einer Durchfallerkrankung teilt, sondern lange Zeit auch nicht viel anders aussah.

1952 wurde ein generelles Badeverbot erlassen, aus hygienischen Gründen. Das gilt immer noch, doch nicht alle halten sich daran. Schon gar nicht die Dauercamper in Witten-Bommern unten am Ufer, wo die alten Ruderboote vor sich hin dümpeln. Es geht gemächlich zu am Fluss, der besser ist als sein Ruf, der schlechte

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Weiterführende Informationen:
Website über die Sagen und Mythen des Ruhrgebiets
Von einem Ufer der Ruhr an das andere
"Nostalgisch reisen entlang des Ruhrtals"
Leinen los auf dem Baldeney-See

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