Das Jüdische Filmfestival zeichnet Spiel- und Dokumentarfilme aus

    Das Symbolbild zeigt mehrere Reihen mit roten Kinosesseln.
    Symbolbild: Blick auf rote Kinosessel © picture alliance / dpa / Monika Skolimowska
    Beim Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg ist am Freitagabend die israelische Produktion "Book of Ruth" von Esty Shushan als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Der Film erzählt von Ruth und ihrem Mann, die nach dem Tod ihres kleinen Sohnes in der ultraorthodoxen Gemeinde nach einem Weg suchen, mit dem Unfassbaren weiterzuleben. Die Jury würdigte "Book of Ruth“ als eindringliche, bewusst ungeschönte Auseinandersetzung mit Glauben, Intimität und Verlust. Als bester Dokumentarfilm wurde die ungarische Produktion "Reward for the Rain" von Barbara Bernath ausgezeichnet. Der Film begleitet die Holocaust-Überlebende Eva Fáhidi, die die Geschichte ungarischer Juden und Jüdinnen für jüngere Generationen festhält. Die nach der Berliner Kinolegende Gershon Klein benannten Auszeichnungen sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Insgesamt waren in den beiden Wettbewerben 20 Produktionen vertreten.