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Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik / Archiv | Beitrag vom 15.11.2009

Das Grüne Band

Wie der Todesstreifen zum Lebensraum für bedrohte Tiere wurde

Das Grüne Band am ehemaligen Kolonnenweg bei Teistungen, an der Grenze zwischen Niedersachsen und Thüringen. (AP)
Das Grüne Band am ehemaligen Kolonnenweg bei Teistungen, an der Grenze zwischen Niedersachsen und Thüringen. (AP)

28 Jahre lang war Deutschland getrennt in Ost und West und die Mauer dazwischen wurde über die Jahrzehnte zu einem martialischen Bauwerk ausgebaut. In den vergangenen Tagen hatten wir vor allem die Berliner Mauer im Blick, die vor 20 Jahren fiel, und darüber trat in den Hintergrund, dass diese Mauer durch ganz Deutschland verlief, von Norden nach Süden, von Travemünde bis nach Hof.

Dort, innerhalb des ehemaligen Todesstreifens, hat sich eine Art Biotop entwickelt, mit seltenen Pflanzen und Tieren. Dieses Biotop sollte erhalten werden, aus dem Eisernen Vorhang also eine neue Lebenslinie werden. Das haben Naturschützer geschafft, denn an dieser Trennlinie wurde ein einzigartiges Naturschutzprojekt initiiert: "Das Grüne Band" – das gibt es jetzt seit 20 Jahren. Dr. Kai Frobel vom Naturschutzbund BUND ist Mitbegründer dieser einmaligen Inititiative und heute unser Gesprächsgast.


Links zum Thema:
Wikipedia: Kai Frobel
BUND: Grünes Band
Erlebnis Grünes Band
Bundesforschungministerium: Grünes Band

Wissenschaft und Technik

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