Das Grimme-Institut gibt die diesjährigen Preisträger bekannt

    Das Gebäude des Grimme-Instituts in Marl mit Schriftzug
    Das Grimme-Institut gibt die diesjährigen Preisträger bekannt © picture alliance / Rupert Oberhäuser / Rupert Oberhäuser
    Die Grimme-Preisträger 2026 stehen fest. Insgesamt werden 16 Grimme-Preise und drei Sonderpreise vergeben, wie das Grimme-Institut am Donnerstag im Marl bekannt gab. Großer Gewinner ist in diesem Jahr das ZDF, das gleich mit zehn Produktionen in den Siegerlisten auftaucht. So geht der Preis für die besondere journalistische Leistung an die Leiterin des ZDF-Auslandsstudios Kairo, Golineh Atai, für ihre „ruhig erzählten und analytisch herausragenden Berichte aus der arabischen Welt“. Fünf Grimme-Preise gehen an ARD-Produktionen. Einen bekommt der Hessische Rundfunk für den Tatort „In Dunkelheit“, in der Kategorie Fiktion. Gleich in seinem ersten Fall ermittelt das neue Frankfurter Duo einen alten, unaufgeklärten Mord, einen Cold Case. In der Kategorie Information & Kultur geht erstmals eine Auszeichnung an den Privatsender RTL2 für den Zweiteiler „Hass.Hetze.Hoffnung.“ Der 1964 erstmals vergebene undotierte Grimme-Preis gilt als wichtigster deutscher Fernsehpreis. Die Preise werden am 24. April im Marler Theater verliehen.