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Die Reportage | Beitrag vom 16.06.2019

Das ASB-Projekt "Wünschewagen"Volkers letzte Reise

Von Martin Reischke

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Innenansicht eines Wünschewagens beim Treffen von 15 Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland (ASB) am Brandenburger Tor. (picture alliance/dpa/Christoph Soeder)
In solch einem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes ist Volker Gröger von Nauen nach Ribbeck im Land Brandenburg gefahren worden. (picture alliance/dpa/Christoph Soeder)

Ein Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes hilft Sterbenskranken dabei, letzte Wünsche zu erfüllen. Nur so konnte Volker Gröger bei der Hochzeit seiner Tochter dabei sein.

Auf dem Parkplatz hinter der Feuerwehr steht ein umgebauter Krankenwagen. Manuel Möller ist in den Bauch des Wagens gestiegen und erklärt, wie er funktioniert. Eine Krankenliege ist dort montiert, daneben ein mobiler Sitz. An der Wand medizinische Geräte, zur Sauerstoffversorgung und zum Absaugen von Sekreten. Möller ist gelernter Krankenpfleger. Aber seit letztem Jahr kümmert er sich für den Arbeiter-Samariter-Bund in Brandenburg hauptamtlich um den Wünschewagen. Regelmäßig organisiert er Fahrten für todkranke Menschen, die sich noch einen letzten Wunsch erfüllen wollen.

Komplett durch Spenden finanziert 

Der normale Rettungsdienst ist für solche Fahrten nicht zuständig, und ein Krankentransporter kostet für einen Tag schnell über 1000 Euro. Doch Möller findet, dass letzte Wünsche nicht vom Geldbeutel abhängen sollen. Für die Nutzer ist die Tour deshalb kostenlos, das Projekt wird jedes Jahr mit 130.000 Euro komplett über Spenden finanziert. Unterstützt wird er bei seiner Arbeit von rund 60 medizinisch geschulten Ehrenamtlichen. Die Tour heute übernehmen die Krankenschwester Daniela Küpper und Annette Sillack, eine erfahrene Ärztin aus Cottbus. Küpper setzt sich ans Steuer, Möller verabschiedet die beiden und wünscht ihnen eine gute Fahrt. Dann geht es los.

Langsam steuert Küpper den Wünschewagen auf die Landstraße. Sie kennt die Prozedur. Es ist die fünfte Tour, sie ist mit dem Wünschewagen schon bis an die Ostsee gefahren – den alten Urlaubserinnerungen eines todkranken Gastes hinterher. Oder zum Angeln mit den Angehörigen, noch einmal dem Lieblingshobby frönen. Heute wartet ihr Fahrgast in Nauen, einer brandenburgischen Kleinstadt nordwestlich von Berlin. Küpper hat ihn noch nie getroffen.

Ein Kranken-Transporter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), auf dem Wünschewagen steht, fährt auf einer Straße nach Münster. (picture alliance/dpa/Guido Kirchner)Der Wünschewagen - ein Kranken-Transporter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). (picture alliance/dpa/Guido Kirchner)
"Man darf sich über das, was kommt, einfach nicht zu viele Gedanken machen, man darf das nicht mit nach Hause nehmen, dann würde es schwierig werden. Man muss das so schaffen, in dem Moment dazulassen."

Die Ärzte geben Volker nur wenige Wochen 

Das Navi zeigt 40 Kilometer an, noch 35 Minuten bis Nauen. Hier wohnen Maximilian Kanwischer, den alle nur Max nennen, und seine Freundin Jasmin Detzner. Es ist ein warmer Vorsommertag, das junge Paar sitzt hinter dem Haus im Garten. Max Kanwischer, der älter wirkt als seine 25 Jahre, ist hier groß geworden. Seine Eltern wohnen im selben Haus, Oma und Opa gleich nebenan. Durch eine Glastür geht es ins kleine Wohnzimmer. Hinten an die Wand haben Max und Jasmin einen Schriftzug gemalt: "Familie ist, wo Leben beginnt und Liebe niemals endet", steht dort in großen lila Lettern zu lesen.

2015 hat Max mit nur 21 Jahren einen Schlaganfall, sitzt monatelang im Rollstuhl. Doch mit Jasmins Hilfe wird er gesund, kann wieder laufen. Vor einem Jahr macht Max ihr auf einer Kreuzfahrtreise schließlich einen Heiratsantrag. Die Hochzeit ist geplant für den 18. Mai 2019. Doch ein neuer Schicksalsschlag bringt alles durcheinander. Im März bekommt Jasmins Vater eine tödliche Diagnose. Sein ganzer Körper ist von Krebszellen befallen, die Ärzte geben ihm nur noch wenige Wochen. Jasmin und ihr Vater sind verzweifelt.

Gemeinsam mit Max entscheidet sie: Die Hochzeit findet statt. Und Jasmins Vater soll dabei sein. Aber wie soll das gehen? Erst vor ein paar Tagen haben sie den Vater zu sich nach Haus geholt. Er hat das alte Kinderzimmer von Max bezogen. Volker Gröger, 61 Jahre alt, sitzt auf dem Bett und atmet schwer. Über einen dünnen Plastikschlauch kann er sich mit einem Sauerstoffgerät verbinden.

Zur Tochter statt ins Hospiz 

Seine Welt ist klein geworden durch die Krankheit, für fast alles braucht er Hilfe. Volker Gröger ist ein gemütlicher Mann mit einem sanften Wesen. Die Krankheit hat sein Gesicht gelb verfärbt. Bis vor wenigen Wochen führte Gröger noch ein ganz normales Leben: Ging zur Arbeit, traf sich mit Freunden, fuhr regelmäßig in den Urlaub. Die Diagnose Krebs im Endstadium traf ihn wie ein Schlag.

Volker Gröger mit seiner Familie  (Martin Reischke)Starker Zusammenhalt: Volker Gröger mit seiner Familie. (Martin Reischke)

"Da geht ein ganz tiefes Loch auf, das ist so tief, das kann man sich gar nicht vorstellen." Aber Gröger ist ein Mensch voller Zuversicht. Nachdem er zum zweiten Mal im Krankenhaus in Potsdam war, wollten die Ärzte ihn in ein Hospiz schicken. Doch Gröger war anderer Meinung.

"Für mich war Hospiz wie Kiste. Angst. Ich möchte nach Hause. Und dann beraten. Das schafft ihr nicht, haben die Ärzte gesagt. Und dann der Vorschlag der Kinder – du kommst zu uns, hast dein Zimmer, ja."

Jetzt sitzt er auf dem Bett in Max' früherem Kinderzimmer. Er ist froh, hier sein zu können. Er beugt sich nach vorne, zieht aus einer Tasche ein altes Fotoalbum hervor. Er zeigt auf ein schwarz-weißes Ultraschall-Bild. Ein kleiner Fötus ist zu erkennen. Dann blättert er weiter. Schon lange lebt Volker Gröger von Jasmins Mutter getrennt. Um seine Tochter hat er sich immer gekümmert. Seit einem Jahr freut er sich mit ihr auf ihre Hochzeit. Auch ein Kleid hat er ihr längst gekauft.

"Das war der größte Wunsch, dass ich auf dieser Hochzeit tanze, tanzen werde ich da nicht. Jasmin möchte gerne, dass ich sie führe zum Altar, zum Traualtar, und dann haben wir alles darangesetzt, dass der Termin real werden kann, und die Kinder hatten auch die Idee mit dem Wünschewagen. Die brauchten gar nicht viel zu sagen, als sie das vorgeschlagen haben, hab ich gesagt: Wunderbar, das machen wir."

Mit Sauerstoffschlauch zur Feier   

Daniela Küpper parkt das Fahrzeug vor dem Haus der Familie Kanwischer. Herzlich werden die beiden von der Familie begrüßt. Die ersten Gäste sind schon angereist und umgezogen, sitzen im Garten. Küpper und Sillack, beide in Jeans und dunkelblauen Wünschewagen-Shirts, fallen auf zwischen den vielen Jacketts und Kleidern.

Gröger hat sich für den besonderen Tag schick gemacht. Er trägt eine graues Jackett zur schwarzen Hose. Gestützt von zwei Hochzeitsgästen setzt er sich vorsichtig in den Rollstuhl, den Annette Sillack aus dem Wünschewagen geholt hat. Schnell wird eine Rampe ausgefahren, und mit vereinten Kräften schieben sie den Rollstuhl ins Auto. Das ist nicht ganz einfach, denn Gröger ist groß und schwer, er wiegt 160 Kilogramm. 

Der Wunsch geht in Erfüllung: Volker Gröger führt seine Tochter zum Altar. (ASB Landesverband Brandenburg)Der Wunsch geht in Erfüllung: Volker Gröger führt seine Tochter zum Altar. (ASB Landesverband Brandenburg)

Annette Sillack legt Gröger den Sauerstoffschlauch um den Hals, dreht den Hahn langsam auf. Dann setzt sich der Wünschewagen in Bewegung. Skeptisch schaut Gröger aus dem Fenster. Gröger sieht müde aus, die Schmerzen sind wieder stärker geworden. Über Landstraßen und Kopfsteinpflaster geht es zum Schloss Ribbeck, einem barocken Herrenhaus im Havelland. Hier soll die Trauung stattfinden.

Im Schloss Ribbeck geht es mit dem Fahrstuhl hoch in den ersten Stock. Im Vorraum des Trausaals wartet Volker Gröger zusammen mit seinen zwei Helferinnen auf seine Tochter Jasmin. Die Gäste haben sich drinnen, im Saal, schon versammelt. Volker Gröger sitzt davor, darf als erster das Brautkleid sehen, das er seiner Tochter Jasmin geschenkt hat. Er hält die Handy-Kamera bereit, als Jasmin in einem langen, weißen, schulterfreien Kleid langsam die Treppen hinauf kommt. Dann führt Volker Gröger seine Tochter in den Trausaal, vorbei an den fast 60 Gästen. Jasmin setzt sich rechts neben ihren Freund Max, der einen dunklen Anzug mit Einstecktuch trägt. Gröger stellt sich mit seinem Rollstuhl schräg hinter die beiden. Max hat Jasmins Hand gegriffen. Seine Freundin wischt sich eine Träne aus den Augen. Auch Grögers Blick wird weich und melancholisch. Unmittelbar nach dem Ja-Wort klicken die Handykameras und Fotoapparate.

Gröger sieht bunte Bilder 

Draußen ist es sehr warm geworden, und Annette Sillack hat Volker Gröger unter einen Sonnenschirm vor dem Schloss geschoben. Dort sitzt Gröger nun im Schatten. Statt Sekt hält er ein Glas Wasser in der Hand. Es geht ihm gerade gar nicht gut. 

"Ich glaube, das war falsch mit dem Morphium, das zu nehmen. / Wann haben sie das denn genommen? / Eine halbe Dosis hatten wir vormittags gespritzt, ich glaube 0,1, und den Rest kurz vor der Abfahrt. Ich sehe so viele bunte Bilder."

Es ist früher Nachmittag, und Gröger sieht schon müde aus, dabei hat die Hochzeit gerade erst begonnen. Bräutigam Max tritt an den Rollstuhl heran, umarmt seinen Schwiegervater.

Jasmin und Maxim Kanwischer vor einer Mauer. (Martin Reischke)Jasmin und Maxim Kanwischer haben Mitte Mai geheiratet. (Martin Reischke)

Am Nachmittag geht die Feier auf einem Landgasthof weiter, ein paar Kilometer von Schloss Ribbeck entfernt. Max begrüßt die Gäste. Annette Sillack und Daniela Küpper schieben Volker Gröger an den Kopf der Tafel, gleich neben das Brautpaar. Aber es ist eng in dem Raum, der Rollstuhl passt kaum hinter den Tisch. Bevor das Buffet eröffnet wird, will Max ein paar Worte sagen. Nach ihm greift Volker Gröger zum Mikrofon.

"Ich freue mich total, dass ich heute hier in eurem Kreis sein darf, ähm, Jasmin und Maximilian haben nach kurzer Überlegung und Beratung der anderen Bewohner entschieden, mich aufzunehmen. Es ist sicherlich durchgedrungen, dass ich sehr schwer erkrankt bin. Und so eine Familienwärme nimmt man gerne entgegen, und ich bin total erfreut und dankbar dafür."

Todkrank und voller Pläne   

Aber Gröger denkt auch an die Zukunft. Denn Max und Jasmin wollen schon bald in ihr neues Eigenheim ziehen – und er soll mitkommen.

"Es steht ein neues Haus, dieses Haus ist kurz vor der Übergabe, und dieses Haus wird mich auch beherbergen, mit besten Bedingungen: behindertengerechte Dusche, Gästetoilette, ein eigenes Zimmer. Und liebe Kinder, ich möchte euch dafür nochmals danken."

Gröger hat noch viele Pläne. Doch planen kann er eigentlich nur von Tag zu Tag. Niemand kann sagen, wie lange er noch durchhalten wird. Nach dem Essen ist der DJ dran.

Jasmin tanzt mit ihrem Schwiegervater, Max mit seiner Mutter. Die lange Tafel hat sich geleert. Einige sind auf der Tanzfläche, viele an die Bar gewandert. Nur Volker Gröger sitzt noch an seinem Tisch. Vor Gröger steht ein halbvollen Glas Bier, mit zittrigen Fingern hält er eine Kaffeetasse in der Hand. In der Nase den Sauerstoffschlauch, der alle paar Sekunden Sauerstoff in seinen Körper pumpt. Er ist fest entschlossen, will unbedingt durchhalten. Als es draußen dunkel wird, werden die Gäste ins Freie gebeten. Wenig später werden Raketen fürs Brautpaar angezündet, für ein paar Minuten leuchtet der Brandenburger Himmel hell. Danach gehen die Gäste langsam wieder nach drinnen. Nur Volker Gröger nicht. Für ihn ist die Feier zu Ende.

Eine Spende für den Wünschewagen

Jasmin und Max bringen ihren Vater zum Wünschewagen. Dann nimmt der Bräutigam von Daniela Küpper und Annette Sillack nochmal zur Seite. Die Wünschewagen-Fahrt ist für Volker Gröger kostenlos. Max aber übergibt Annette Sillack trotzdem einen Umschlag mit etwas Geld – eine kleine Spende der Hochzeitsgäste für das Projekt.

"Wir sind so dankbar, dass es geklappt hat, dass er es miterleben konnte. Jut, dann bringen sie ihn gut nach Hause. Wie gesagt: Die nächsten 50 Jahre so weitermachen, ihr seid ne tolle Familie, merkt man, dass alle zusammenhalten. Wir sind superglücklich, dass das so gut funktioniert hat."

Volker Gröger fallen schon die Augen zu.

Das Hochzeitspaar mit dem Wünschewagenteam (Martin Reischke)Das Hochzeitspaar mit dem Wünschewagenteam. (Martin Reischke)

In Nauen angekommen, bringen drei junge Männer der Hochzeitsgesellschaft Volker Gröger wieder in sein Zimmer. Volker Gröger wuchtet sich ins Bett. Daniela Küpper und Annette Sillack vom Wünschewagen-Team verabschieden sich.  Annette Sillack reicht Gröger noch seine Tabletten-Schatulle. Sie wirkt gefasst und erleichtert.

"Es war sein Wunsch, hier sein zu können, es war der Wunsch der Tochter, dem jetzigen Schwiegersohn, und der Wunsch ist in Erfüllung gegangen, das ist doch was ganz Wunderbares, Wertvolles."

Auch Volker Gröger ist glücklich.

Atemnot am Tag nach der Hochzeit 

Zwei Wochen später in Nauen. Max und Jasmin Kanwischer zeigen mir ihr neues Heim, bezugsfertig und vis-a-vis vom Haus seiner Eltern. Esstisch und sechs Stühle sind schon aufgestellt. Der Kamin liegt noch verpackt auf dem Wohnzimmerboden. Dann gehen die beiden über den gefliesten Flur zum Zimmer von Volker Gröger.

Jasmin: "Da war erstmal geplant, ihn hier unterzubringen mit neuen Möbeln und seinem Pflegebett, was kommen sollte, das war der Plan."

Aber aus diesem Plan wird nichts mehr. Denn schon am Tag nach der Hochzeit geht es Volker Gröger deutlich schlechter. Er will kaum noch essen oder trinken, hat Atemnot. Gemeinsam verbringen Max und Jasmin die letzten Stunden am Bett ihres Vaters.

"Und dann ist er aber ganz friedlich eingeschlafen und ganz ruhig, und das zu wissen, ist schon so ein bisschen beruhigend, man saß daneben und hat's gesehen, es beruhigt einen ein bisschen."

Ohne ihren Vater wollte Jasmin Kanwischer nicht heiraten. (ASB Landesverband Brandenburg)Ohne ihren Vater wollte Jasmin Kanwischer nicht heiraten. (ASB Landesverband Brandenburg)

Zwei Tage nach der Hochzeit ist Volker Gröger gestorben. In das Zimmer, wo er seine letzten Tage verbracht hat, möchte Jasmin jetzt nicht gehen.

"Wir versuchen jetzt klare Abschlüsse zu finden, um diese Trauer loszuwerden. Wir wollen gerne an ihn zurückdenken, aber eher im positiven Sinne. Man will diesen Moment des Todes vergessen, man möchte nur noch an das Gute denken."

Zum Beispiel an den Tag, den Volker Gröger noch so bewusst genossen hat. Seine letzte Reise, zur Hochzeit seiner Tochter.

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