Dänemark debattiert über Fernsehskandal um den Komiker Rasmus Wallbridge

Ist es in Ordnung, wenn rund 150 Menschen über Monate einen Freund und Kollegen belügen? In Dänemark wird darüber gerade debattiert: Der Fernsehsender TV2 hatte dort eine Show im "Versteckte Kamera"-Format produziert, indem der prominente Komiker Rasmus Wallbridge reingelegt wird - von Menschen, die ihm zum Teil sehr nahestehen. Vier Monate lang glaubte Wallbridge, an seinem ersten eigenen Spielfilm zu arbeiten. Für den Comedian sollte damit ein großer Traum in Erfüllung gehen. Doch in Wahrheit existierte das Filmprojekt nicht. [Wie die Südwest-Presse schreibt|https://www.swp.de/unterhaltung/rasmus-wallbridge-tv-2-nimmt-umstrittene-prank-show-aus-dem-programm-79664243.html], wurde die Sendung "Alle lieben Rasmus" kurz nach der Premiere in Dänemark von Zuschauern und Branchenvertretern massiv kritisiert. Zwar hatte Wallbridge nach der Auflösung des Scherzes einer Veröffentlichung zugestimmt, dabei aber möglicherweise unter erheblichem Druck gestande Kritikern unter anderem, dass Wallbridge angesichts der Beteiligung von so vielen Personen und der möglichen beruflichen Konsequenzen tatsächlich frei entscheiden konnte. Der dänische Sender TV 2 hat die Show inzwischen aus dem Programm genommen und sich öffentlich entschuldigt.
Nach massiver Kritik hat der dänische Sender TV 2 die Show nun aus dem Programm genommen und sich öffentlich entschuldigt.