D-Day-Gedenken

Keine Gefahr des Kalten Krieges

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Der Historiker Heinrich August Winkler © picture alliance / ZB / Karlheinz Schindler
Der Zusammenhalt des Westens, der in der Invasion in der Normandie seinen Ursprung gehabt habe, sei heute aktueller denn je, meint Historiker Heinrich August Winkler. Diese Bindung würde ein Gefühl der Sicherheit geben.
Da die Atlantische Allianz zusammenstehe, könne sich Wladimir Putin kein Angriff auf ein Mitgliedsland leisten, das wisse der Kreml-Chef und so sieht Winkler nicht die Gefahr eines wieder Aufkommens des Kalten Krieges.
Zugehörigkeit zu den westlichen Demokratien unwiderruflich
Die Deutschen hätten keinen Grund sich nach den Zeiten einer Schaukelpolitik zwischen Ost und West zurückzusehnen. Das seien für Deutschland am Ende gefährliche Zeiten gewesen. Die deutsche Zugehörigkeit zu den westlichen Demokratien sei unwiderruflich, so Winkler.
Wenn Deutschland russische Sicherheitsbedürfnisse ernst nehme, dann müsse man auch die Sicherheitsbedürfnisse unserer Nachbarn, Polen und der Baltischen Staaten, mindesten genauso ernst nehmen. Deutschland dürfe keinen Zweifel aufkommen lassen, dass man an ihrer Seite stehe.
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