Constantin Film stoppt Produktion der TV-Serie "Die Päpstin"

    Haase trägt ein schwarzes Trägerkleid und einen schwarzen Hut. Sie hält in jeder Hand einen Preis - eine durchsichtige Stele - und lächelt in die Kamera.
    Die preisgekrönte Schauspielerin Jella Haase sollte "Die Päpstin" in der TV-Serie verkörpern © Rolf Vennenbernd / dpa
    Sie galt als eines der größten deutschen Film- und Fernsehvorhaben des Jahres: die TV-Serie "Die Päpstin". Doch die Neuverfilmung der Legende mit einem Budget von 20 Millionen Euro wurde nur wenige Wochen vor Drehbeginn gestoppt. Das bestätigte die Produktionsfirma Constantin Film mehreren Medien. In der fränkischen Hohenzollernfestung Wülzburg waren bereits Kulissen aufgebaut, die nun wieder abgebaut und eingelagert werden. Was für den Stopp ausschlaggebend war, ist unklar. "Die Welt" berichtete von Spekulationen in der Branche, dass ein Finanzierungspartner kurzfristig abgesprungen ist. Die Rede ist auch von "Schockwellen in der deutschen Filmgemeinde", die sowieso mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen hat. Gegenüber dem "Spiegel" nannte eine Constantin-Sprecherin lediglich offene Themen bezüglich Besetzung und Budget. Bisher ist jedenfalls nicht gesichert, dass die eingelagerten Kulissen noch einmal zum Einsatz kommen - und "Die Päpstin" mit Jella Haase in der Hauptrolle doch noch in der ARD zu sehen sein wird.