Coldplay als Vorbild für umweltbewusste Konzerte

Bei Mega-Events wie Weltmeisterschaften und Konzerttourneen entsteht der Großteil der Kohlendioxid-Emissionen bei der An- und Abreise der Zuschauer. Darauf verweisen vier Forscher der Universität Cambridge in England und nennen als ein Beispiel die Fußball WM in den USA, Mexiko und Kanada. Positiv heben sie die britische Pop-Rock-Band Coldplay hervor, die den CO2-Ausstoß von Konzerten und Fanreisen in etwa halbiert haben soll. Für eine Europa-Tournee mit 32 Konzerten im Jahr 2024 nutzte Coldplay etwa Solaranlagen und aufladbare Autobatterien. Fans, die umweltbewusst anreisten, wurden mit Rabatten für Fanartikel im Online-Shop von Coldplay belohnt. Bei der gesamten Tour wurden laut Studie Treibhausgase ausgestoßen, die der Wirkung von 58,5 Kilotonnen CO2 entsprechen (CO2-Äquivalente). Das ist etwa so viel wie der Ausstoß von 5.700 Bundesbürgern pro Jahr. Coldplay versprachen auf ihrer Webseite, mehr CO2 zu binden, als die Tour verursache. Unter anderem nennt die Band Projekte wie Wiederaufforstung, Bodenregeneration, CO2-Abscheidung und -Speicherung sowie die Verwendung erneuerbarer Energien.