Coaches, Glücksbringer und andere Begleiter

    An meiner Seite

    30:18 Minuten
    Zwei Frauen stehen nebeneinander und halten sich eine Blume vor das Gesicht.
    Lieber zu zweit als allein: Ab und zu brauchen wir jemanden, der uns beisteht oder berät. (Symbolfoto) © Unsplash / Sam Manns
    Moderation: Susanne Balthasar · 02.10.2021
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    Blinde und Sehende, die gemeinsam verreisen, eine Ex-Lehrerin, die anderen beim Ausstieg hilft, Gegenstände, die wir immer dabeihaben, imaginäre Begegnungen einer an Alzheimer erkrankten Frau. An meiner Seite – ein Thema vier Facetten.
    Ganz alleine gehen wir nie durch die Welt. Ab und zu brauchen wir jemanden, der uns beisteht, berät oder einfach nur an die Hand nimmt. Manchmal hilft es auch, nach dem Glücksbringer in der Hosentasche zu greifen oder sich die Gesellschaft, die wir gerne hätten, einfach vorzustellen.

    Führen, erzählen, erleben

    Blinde Menschen sind oft auf Begleitung angewiesen, ganz besonders, wenn sie auf Reisen gehen. Der Reiseveranstalter Tour de Sens bietet gemeinsame Reisen für Blinde, Sehbehinderte und Sehende an. Nicht nur Städtetrips, auch Wandertouren und Fernreisen.
    Die Sehenden führen dabei die Blinden und erzählen von der Welt um sie herum. Und im Gegenzug erfahren die Sehenden von den Blinden und Sehbehinderten, wie sie die Umgebung erleben.
    Eine ehemalige Lehrerin, begleitet jetzt andere, die den Beruf hinter sich lassen wollen. Manche sehen keine Perspektive, andere sind frustriert von den Arbeitsbedingungen an den Schulen oder wollen etwas Neues ausprobieren. Wie schwer der Ausstieg sein kann, erzählt Coach Isabell Probst im Interview.

    Gegenstände, die Glück bringen

    Manchmal sind es nicht Menschen, sondern Gegenstände, die uns zur Seite stehen und ohne die wir nie das Haus verlassen würden. Ein Ring von der Großmutter oder eine Murmel aus Kindheitstagen geben uns Sicherheit und versprechen vielleicht sogar Glück. Wir erzählen, welchen Platz diese Begleiter noch in unserer Gesellschaft einnehmen.
    Eine an Alzheimer erkrankte Frau begegnet täglich Menschen, die gar nicht da sind. Mal liegt eines ihrer Kinder in ihrem Bett, mal stehen Fremde vor der Tür. Nie ist sie ganz allein. Manche dieser Begegnungen machen sie glücklich, andere flößen ihr Angst ein. Von den Begleitern ihrer Mutter erzählt unsere Autorin aus Kalifornien.
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