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Konzert / Archiv | Beitrag vom 16.11.2018

Christian Tetzlaff beim DSO BerlinRobin Ticciati macht Rachmaninow

Moderation: Volker Michael

Der Chefdirigent des DSO Berlin, Robin Ticciati (Monica Menez/DSO)
Der Chefdirigent des DSO Berlin, Robin Ticciati (Monica Menez/DSO)

Neuland betritt Chefdirigent Robin Ticciati an diesem Abend, wenn er das DSO Berlin in Sergej Rachmaninows 2. Sinfonie leitet. Vertraut dagegen wirkt Beethovens Violinkonzert mit dem Solisten Christian Tetzlaff.

Es sind große sinfonische Brocken, die das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und sein Chefdirigent Robin Ticciati an diesem ausschweifenden Abend in der Philharmonie Berlin präsentieren: Sergej Rachmaninows gewaltige Zweite Sinfonie, von ihm 1906 in Dresden komponiert, gab dem pianistisch erfolgreichen Musiker neues Selbstvertrauen, dass er nicht nur als Virtuose, sondern auch als kreativ tätiger Künstler würde bestehen können.

Solo-tutti-Verflechtungen

Und Ludwig van Beethovens einziges Violinkonzert gilt allein wegen seiner Länge und komplizierten Verflechtung von solo und tutti als Meilenstein - und als Herausforderung für alle Beteiligten. 

Christian Tetzlaff mit seiner Geige (Giorgia Bertazzi)Der Geiger Christian Tetzlaff (Giorgia Bertazzi)

An diesem Abend übernimmt der vielbeschäftigte Geiger Christian Tetzlaff die Rolle des Solisten. Wie er über das Beethoven-Konzert denkt, die großen Konzerte für sein Instrument und die Lust, Neues zu entdecken, sprach Rainer Pöllmann mit dem Solisten in der Pause:

Mäandernde Tongebilde

Der Abend wäre kein Konzert à la Robin Ticciati, wenn nicht ein zeitgenössisches Orchesterwerk darin vorkäme. Nun gibt es zu Beginn des Konzerts ein Werk aus Ticciatis Heimat England: Der viel gespielte Komponist George Benjamin hat sich in seinem Orchesterstück "Sudden Time" mit der von Claude Debussy herrührenden Idee einer sich sanft, aber ständig ändernden Musik beschäftigt. Derlei Mäandern war auch Beethoven und Rachmaninow nicht fremd.

Wie Ticciati über die Werke des Abends denkt, erfährt man im folgenden Gespräch, das er mit Volker Michael führte:

Live aus der Philharmonie Berlin

George Benjamin
"Sudden Time" für Orchester

Ludwig van Beethoven
Violinkonzert D-Dur op. 61

Sergej Rachmaninow
Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Christian Tetzlaff, Violine
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Robin Ticciati

Dolby Digital 5.0

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