Chefredakteur des "Cicero" will offenen Diskurs im Habermasschen Sinne führen
Im Streit um die NS-Vorwürfe gegen den Philosophen Jürgen Habermas hat Wolfram Weimer, der Chefredakteur des "Cicero", die Linie seines Blattes als "Debattenmagazin" verteidigt. Man wolle einen offenen Diskurs im Habermasschen Sinne zum Zweck der Wahrheitsfindung führen, sagte Weimer am Freitag im Deutschlandradio Kultur.
Das Interesse von "Cicero" sei es gewesen herauszufinden, was damals wirklich geschehen sei, betonte Weimer: "Und ich finde, die Debatte zeigt, dass wir jetzt in der Öffentlichkeit sehr genau wissen, was war. Nun haben sich auch alle Beteiligten gemeldet, und die Geschichte ist jetzt auf seriöse Weise nachzuerzählen."
Weimer kündigte an, auf den Offenen Brief des Philosophen antworten zu wollen. Er könne dessen Anliegen sehr gut verstehen. Seine Antwort betrachte er als "Teil dieses Diskurses", äußerte Weimer: "Da bin ich ja ganz bei Habermas und sage, wir müssen uns offen austauschen um zu erfahren, was wirklich war."
Das vollständige Gespräch mit Wolfram Weimer können Sie für begrenzte Zeit nach der Sendung in unserem Audio-On-Demand-Player hören.
Weimer kündigte an, auf den Offenen Brief des Philosophen antworten zu wollen. Er könne dessen Anliegen sehr gut verstehen. Seine Antwort betrachte er als "Teil dieses Diskurses", äußerte Weimer: "Da bin ich ja ganz bei Habermas und sage, wir müssen uns offen austauschen um zu erfahren, was wirklich war."
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