Bundesregierung einigt sich auf Investitionspflicht für Streamingdienste und Sender

    Verschiedene Apps von Streaming-Diensten sind auf einem Bildschirm zu sehen
    Bundesregierung einigt sich auf Investitionspflicht für Streamingdienste und Sender © dpa | Silas Stein
    Fernsehsender und Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime oder Disney+ sollen in Deutschland zu Investitionen in europäische Filmproduktionen verpflichtet werden. Auf eine entsprechende Regelung hat sich die Bundesregierung verständigt. Laut Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) geht es um eine gesetzlich vorgegebene Mindest-Investitionsquote von acht Prozent des jährlichen Umsatzes. Ab einer Quote von 12 Prozent unterliegen sie keinen Vorgaben etwa für deutschsprachige Produktionen oder bei der Rechteteilung mit unabhängigen Produzenten. Mit der Einigung werden im Bundeshaushalt weitere 120 Millionen Euro für die Filmförderung freigegeben. Der Kompromiss sichere Aufträge für die deutsche Filmwirtschaft, ohne unverhältnismäßig in die Geschäftsmodelle der Streamer und Sender einzugreifen, hieß es.