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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 21.08.2012

Bürger, es brennt

Die Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen vor 20 Jahren

Von Claus Stephan Rehfeld

Drei Tage und Nächte griffen Jugendliche 1992 das Asylbewerberheim in Rostock-Lichtenhagen an und wurden von Schaulustigen unterstützt. (AP Archiv)
Drei Tage und Nächte griffen Jugendliche 1992 das Asylbewerberheim in Rostock-Lichtenhagen an und wurden von Schaulustigen unterstützt. (AP Archiv)

Deutschland im August 1992. Die Asyldebatte tobt, Übergriffe auf Asylbewerber und Einwanderer gehören zum Alltag. Auf Hoyerswerda 1991 folgen die Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen. Ihr Ausmaß lässt den Ortsnamen zum Synonym für dumpfen Hass und politisches Versagen werden.

Die Gewalttaten und Randale waren fremdenfeindlich motiviert, und sie waren deutschfeindlich, weil sie den Willen der Mehrheit der Deutschen missachteten. Molotowcocktails von Randalierern auf das Asylbewerberheim, Applaus von Zuschauern - der Länderreport dokumentiert anhand historischer Aufnahmen die Tage, an denen die Vernunft kein politisches Asyl in Rostock-Lichtenhagen fand.

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