Bündelung von Streaming-Diensten erhöht in den USA die Nutzerbindung

    Das ESPN-Logo auf einem Gebäude in Los Angeles. Quelle: imago
    Auch ESPN ist bei dem neuen Streamingangebot dabei © IMAGO / Pond5 Images / IMAGO / xIAmMarcusJonesx
    10.07.2024
    Wie in Deutschland nutzen viele Menschen weltweit Video-Streaming-Anbieter. Was lange eine Wachstumsbranche war, kommt in den USA nun aber an die Grenzen. Dort ist der Markt inzwischen so gesättigt, dass es mindestens genauso wichtig ist, bereits bestehende Kundinnen und Kunden zu halten als immer neue hinzuzugewinnen. Denn mehr als 40 Prozent aller Streaming-Nutzenden in den USA kündigen ihren Anbieter regelmäßig, um später doch wieder zurückzukehren, berichtet der Hollywood Reporter unter Berufung auf eine Studie des Markforschungunternehmen Ampere Analysis. Ein eher unrentables Verhalten für Streaming-Plattformen. Der aktuelle Trend, mehrere Streaming-Dienste in Paketen anzubieten, scheint dem aber entgegenzuwirken. Sogenannte Wieder-Abonnenten hätten eine fast 60 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit ihr Paket-Abo innerhalb eines Jahres zu kündigen, berichtet der Hollywood Reporter mit Blick auf die Studie. Die Bündelung von Streaming-Diensten zahle sich also für die Rentabilität der Plattformen aus, weil sie die Nutzerbindung fördere, so das Blatt.