Budapester Kulturfestival Sziget spürt Entspannung nach Regierungswechsel

Nach dem Regierungswechsel in Ungarn spürt das Budapester Sziget-Festival nach Angaben seines Chefs Tamás Kádár eine deutliche Entspannung. Wie er in einem Interview mit dem österreichischen „Standard“ erklärte, stand das Festival während der 16 Jahre unter der Orbán-Regierung immer wieder unter politischem Druck. Demnach wurden staatliche Fördermittel gestrichen und Genehmigungen durch Behörden immer wieder erschwert. Laut Kádár hat das Festival aber trotzdem an seinen Werten festgehalten und sich unter anderem für die LGBTQ-Gemeinschaft sowie andere gesellschaftliche Minderheiten eingesetzt. Bis zum 15. August werden beim Sziget-Festival Hunderttausende Besucher auf der Donauinsel erwartet.