Buchläden wollen gegen gestrichene Nominierungen klagen

    Bücher liegen auf einem Büchertisch einer Buchhandlung.
    Drei Buchläden klagen gegen ihren Ausschluss vom Deutschen Buchhändlerpreis durch Kulturstaatsminister Weimer (Archivbild). © picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Jan Woitas
    Nach ihrem Ausschluss vom Deutschen Buchhandlungspreis durch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer planen drei Buchhandlungen, dagegen zu klagen. In einem Anwaltsschreiben kündigen die Betreiber juristische Schritte sowohl gegen den Minister als auch gegen den Verfassungsschutz an. Darin heißt es, die Streichung der Läden von der Nominiertenliste sei ein Eingriff in die Entscheidung einer unabhängigen Jury ohne belastbare Begründung. Kulturstaatsminister Weimer hatte die Geschäfte aus Berlin, Bremen und Göttingen wegen verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse von der Liste der Kandidaten gestrichen, die für den Deutschen Buchhandlungspreis vorgesehen sind. Sie werden dem linken politischen Spektrum zugeordnet. Weimers Behörde vergibt den Preis selbst.