Seit 01:05 Uhr Tonart
Freitag, 05.03.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart

Buchkritik

Sendung vom 04.03.2021

Ivica Prtenjača: "Der Berg"Die Gegenwart will nichts bedeuten

Das Buchcover zeigt auf hellbeigem Grund eine filigrane Zeichnung einer leeren Küstenlandschaft mit einem vereinzelten Baum im Vordergrund. (Cover: Folio Verlag / Collage: Deutschlandradio)

Drei Monate zieht sich ein Mann in die Einsamkeit einer kroatischen Insel zurück, um seinem Weltekel zu entfliehen. Angenehm zurückhaltend erzählt der kroatische Schriftsteller Ivica Prtenjača in seinem Roman "Der Berg" von einer langsamen Entrückung.

Sendung vom 03.03.2021Sendung vom 02.03.2021Sendung vom 01.03.2021Sendung vom 27.02.2021Sendung vom 26.02.2021
Coverabbildung des Romans "Adas Raum" von Sharon Dodua Otoo. (Deutschlandradio / Verlag S. Fischer)

Sharon Dodua Otoo: "Adas Raum"Gott war ein Berliner

Lyrisch, albern, philosophisch - Sharon Dodua Otoo zeigt mit "Adas Raum", wie man Zeitgeschichte aus ungewohnten Perspektiven erzählen kann. Der langerwartete erste Roman der Bachmannpreisträgerin hat allerdings auch Schwächen - er will zu viel.

Sendung vom 25.02.2021
Cover "Das bist du" von Ulrich Peltzer (Deutschlandradio / S. Fischer Verlag)

Ulrich Peltzer: "Das bist du"Zerschellende Liebesutopie

In den Achtzigerjahren lebte man in Kneipen ein Gegenmodell zum Kapitalismus. Ulrich Peltzer fängt diese Zwischenzeit ein und erzählt eine ebenso leidenschaftliche wie fatale Liebesgeschichte. Dem Sog dieses Romans kann man sich kaum entziehen.

Sendung vom 24.02.2021
Das Buchcover "Dunkelnacht" von Kirsten Boie ist vor einem grafischen Hintergrund zu sehen. (Deutschlandradio / Verlag Friedrich Oetinger)

Kirsten Boie: "Dunkelnacht" Niemand bleibt ohne Schuld

Kirsten Boie erzählt in ihrem neuen Jugendroman von einer wahren Begebenheit aus dem April 1945: Ein Mob aus Nationalsozialisten, Dorfbewohnern und Soldaten tötet 16 Frauen und Männer – ein erschütterndes Stück Zeitgeschichte.

Sendung vom 23.02.2021
Covercollage von Patrícia Melo "Gestapelte Frauen" vor orangenem Aquarell-Hintergrund (Deutschlandradio / Unionsverlag)

Patrícia Melo: "Gestapelte Frauen"Femizide an paradiesischem Ort

Von einem "schichtübergreifenden Verbrechen" erzählt die Brasilianierin Patrícia Melo in ihrem neuen sozialkritischen Roman. Es geht um die in ihrem Land weitverbreiteten Femizide: Tötungen an Frauen. Und das mitten im bedrückend-betörenden Amazonasgebiet.

Sendung vom 22.02.2021Sendung vom 20.02.2021Sendung vom 19.02.2021Sendung vom 18.02.2021Sendung vom 17.02.2021Sendung vom 16.02.2021Sendung vom 13.02.2021
Zu sehen ist das Cover des Buches "Identitti" von Mithu Sanyal. (Hanser / Deutschlandradio)

Mithu Sanyal: "Identitti" Debatte im Schleudergang

Atemlose Lektüre garantiert: Der erste Roman der Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal ist gewagt und knallig. "Identitti" kreist um die komplexe Gemengelage der Identitätspolitik und die Frage, ob weiße Vorherrschaft ein unbezwingbares Übel ist.

Sendung vom 12.02.2021Sendung vom 11.02.2021Sendung vom 10.02.2021Sendung vom 09.02.2021Sendung vom 08.02.2021Sendung vom 06.02.2021Sendung vom 05.02.2021Sendung vom 04.02.2021Sendung vom 03.02.2021
Seite 1/537
März 2021
MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

Literatur

Schriftsteller, die gehenIch ist ein Wanderer
Peter Handke beim Spaziergang auf der Insel Lido, Venedig 1982. (imago images / Andrea Merola)

Das Gehen dient ihnen als Schmiermittel des Denkens oder auch als Schleichpfad zur Selbstfindung. Ob Tomas Espedal, Peter Handke, Virginia Woolf oder Samuel Beckett – sie alle berichten, dass die Bewegung zu Fuß entscheidend ist für ihr Schreiben. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur