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Dienstag, 07.04.2020
 
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Buchkritik

Sendung vom 06.04.2020

Michael Andrick: "Erfolgsleere"Entfremdetes Marionettendasein

(Verlag Karl Alber)

In der heutigen Arbeitswelt liegt eine Perversion unseres Ideals der Selbstbestimmung: der Ehrgeiz, mit dem wir an unserem Selbst arbeiten, dient letztlich nur fremden und zweifelhaften Zwecken, findet der Philosoph und Manager Michael Andrick.

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"Von schlechten Eltern" von Tom Kummer. Zu sehen ist eine Gebirgslandschaft. An einem See stehen ein Kind und eine erwachsene Person. (Tropen)

Tom Kummer: "Von schlechten Eltern"Gespräche mit einer Toten

Ein Mann trauert um seine verstorbene Frau und versucht, ein guter Vater zu bleiben. Nachts fährt er Taxi, trifft Gespenster der Vergangenheit. Ein literarisches Roadmovie, das auch von den Schattenseiten im Wohlstandsparadies des Westens erzählt.

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Cover des Buchs "Nulluhrzug" von Juri Buida vor einem orangfarbenen Aquarellhintergrund (Aufbau Verlag / Deutschlandradio)

Juri Buida: "Nulluhrzug"Menschen als stalinistisches Strandgut

Durch eine Siedlung am Rand eines sowjetischen Gulags fährt jede Nacht ein Zug. Die Bewohner, Juden und Kinder von „Volksfeinden", müssen ihn melden. Juri Buidas Kurzroman “Nulluhrzug” ist ein Buch ohne Hoffnung. Aber von großer Intensität.

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Das Bild zeigt das Cover des neuen Romans von Verena Güntner. Er heißt "Power". (Dumont / Deutschlandradio)

Verena Güntner: "Power"Das Kinder-Rudel im Wald

Das junge Mädchen Kerze sucht nach einem verschwundenen Hund. Andere Kinder schließen sich an und bilden ein Rudel, weil nur Hunde den Hund wiederfinden können. Es sind die Kinder, die handeln - während die Erwachsenen aus Gefühlskälte dazu nicht fähig sind.

Sendung vom 10.03.2020
Zu sehen ist das Cover des Romans "Erwachen" des Schriftstellers Nir Baram. (Carl Hanser Verlag / Deutschlandradio)

Nir Baram: "Erwachen"Lebenskrisen und Befreiungsschläge

Hinter dem neuen Roman "Erwachen" von Nir Baram stehen zwei Verlusterfahrungen: der Tod der Mutter und der Suizid des besten Freundes. Trotzdem betont der israelische Autor: Sein wohl persönlichstes Buch solle man nicht als Autofiktion lesen.

Sendung vom 09.03.2020
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