Seit 05:05 Uhr Studio 9
Mittwoch, 19.05.2021
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9

Tonart | Beitrag vom 26.07.2016

Buch "Die Wirtschaft der Techno-Szene"Arbeiten in einer Subkultur

Jan-Michael Kühn im Gespräch mit Andreas Müller

Ein Dj legt bei der Berlin Summer Rave Techno-Musik auf.  (picture alliance / dpa / Emily Wabitsch)
Ein Dj legt bei der Berlin Summer Rave Techno-Musik auf. (picture alliance / dpa / Emily Wabitsch)

Techno ist besonders in Berlin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Der Blogger, DJ und Forscher Jan-Michael Kühn hat mit "Die Wirtschaft der Techno-Szene" eine ethnografische Studie über diese Szene geschrieben.

Techno ist in die Jahre gekommen. Seit mehr als 25 Jahren ist diese Musik ein wichtiger Teil der Club-Szene und – vor allem in Berlin – ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Es brauchte eine Weile, bis sich Journalisten kundig über Techno und andere Spielarten der elektronischen Tanzmusik äußerten; es dauerte noch länger, bis sich Bücher mit der flüchtigen Clubszene beschäftigten - und erst 2009 erschien mit Tobias Rapps "Lost and Sound - Berlin, Techno und der Easyjetset" ein Büchlein, das die sozio-ökonomischen Auswirkungen der Szene auf die Stadt zumindest anriss. 

Nun ist "Die Wirtschaft der Techno-Szene: Arbeiten in einer subkulturellen Ökonomie" von Jan-Michael Kühn erschienen - eine ethnografische Studie über die Berliner Techno-Szene. Kühn ist Teil dieser Szene: sowohl als Blogger, als auch als DJ - unter dem Namen DJ Fresh Meat legt er seit Jahren auf; außerdem hat er sich bereits wissenschaftlich mit elektronischer Tanzmusik beschäftigt. In der "Tonart" ist er zu Gast bei Andreas Müller.

Jan-Michael Kühn: Die Wirtschaft der Techno-Szene - Arbeiten in einer subkulturellen Ökonomie
Springer VS, Wiesbaden 2016
320 Seiten, 34,99 Euro

Mehr zum Thema

Mein Klassiker - Paul Kalkbrenners Hommage an die Klassik als solche
(Deutschlandfunk, Corso, 19.07.2016)

Visual Arts-Festival Mira - Die Köpfe hinter Lasershow & Co.
(Deutschlandfunk, Corso, 13.06.2016)

Elektronische Musikgeschichte - "DJ Culture" neu aufgelegt
(Deutschlandradio Kultur, Tonart, 25.08.2015)

"Zug der Liebe" - Die Loveparade, die keine sein will
(Deutschlandradio Kultur, Studio 9, 24.07.2015)

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Tonart

ESC-Starterin Manizha Revolutionsaufruf an Russlands Frauen
Manizha bewegt sich energisch auf der Bühne. Sie trägt einen roten Overall, schwarzes Shirt darunter und eine Art Turban auf dem Kopf. Zudem trägt sie einen reich verzierten Umhang (imago / Tass / Vyacheslav Prokofyev)

Manizha, Russlands Vertreterin beim ESC, wird im eigenen Land angefeindet, weil sie die russische Gesellschaft in Frage stellt. Die Vorgänge rund um ihr Lied sind ein Spiegelbild der russischen Verhältnisse - könnten aber auch ein Zeichen für Wandel sein.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur