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Tonart | Beitrag vom 26.07.2016

Buch "Die Wirtschaft der Techno-Szene"Arbeiten in einer Subkultur

Jan-Michael Kühn im Gespräch mit Andreas Müller

Ein Dj legt bei der Berlin Summer Rave Techno-Musik auf.  (picture alliance / dpa / Emily Wabitsch)
Ein Dj legt bei der Berlin Summer Rave Techno-Musik auf. (picture alliance / dpa / Emily Wabitsch)

Techno ist besonders in Berlin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Der Blogger, DJ und Forscher Jan-Michael Kühn hat mit "Die Wirtschaft der Techno-Szene" eine ethnografische Studie über diese Szene geschrieben.

Techno ist in die Jahre gekommen. Seit mehr als 25 Jahren ist diese Musik ein wichtiger Teil der Club-Szene und – vor allem in Berlin – ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Es brauchte eine Weile, bis sich Journalisten kundig über Techno und andere Spielarten der elektronischen Tanzmusik äußerten; es dauerte noch länger, bis sich Bücher mit der flüchtigen Clubszene beschäftigten - und erst 2009 erschien mit Tobias Rapps "Lost and Sound - Berlin, Techno und der Easyjetset" ein Büchlein, das die sozio-ökonomischen Auswirkungen der Szene auf die Stadt zumindest anriss. 

Nun ist "Die Wirtschaft der Techno-Szene: Arbeiten in einer subkulturellen Ökonomie" von Jan-Michael Kühn erschienen - eine ethnografische Studie über die Berliner Techno-Szene. Kühn ist Teil dieser Szene: sowohl als Blogger, als auch als DJ - unter dem Namen DJ Fresh Meat legt er seit Jahren auf; außerdem hat er sich bereits wissenschaftlich mit elektronischer Tanzmusik beschäftigt. In der "Tonart" ist er zu Gast bei Andreas Müller.

Jan-Michael Kühn: Die Wirtschaft der Techno-Szene - Arbeiten in einer subkulturellen Ökonomie
Springer VS, Wiesbaden 2016
320 Seiten, 34,99 Euro

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