Britischer Literaturpreis für Autoren mit Flucht- und Migrationserfahrung

    Nahaufnahme einer Hand mit einem Stift, die in ein Notizbuch schreibt.
    Großbritannien hat einen Literaturpreis für Autorinnen und Autoren mit Flucht- oder Migrationshintergrund ausgeschrieben. © Getty Images / ArtistGNDphotography
    In London ist ein neuer Literaturpreis für Autorinnen und Autoren mit Flucht- oder Migrationserfahrung gestartet. Wie der Guardian berichtet, zeichnet der "Footnote x Counterpoints Prize" erstmals fiktionale Texte aus und ist mit insgesamt 15.000 Pfund, umgerechnet 17.000 Euro, dotiert – zur Hälfte als Preisgeld, zur Hälfte als Vorschuss auf einen späteren Buchvertrag. Der Wettbewerb richtet sich an Schreibende, die in Großbritannien oder Irland leben und sucht Geschichten über Migration, Entwurzelung und Zugehörigkeit. Getragen wird der Preis vom Verlag "Footnote Press" und der Kulturorganisation "Counterpoints Arts". Die Jury um die Autorin Dina Nayeri betont die Bedeutung des Preises in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spannungen. Einsendeschluss ist der 13. Februar, im Mai werden in London die Shortlist und die Autorinnen und Autoren öffentlich vorgestellt. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird während der "Refugee Week" im Juni bekanntgegeben. Die Refugee Week ist das weltweit größte Kunst- und Kulturfestival, das Beiträge von Geflüchteten feiert. Es findet jedes Jahr rund um den Weltflüchtlingstag am 20. Juni statt.