Britische Regierung verhängt Ausfuhrverbot für Rembrandt-Porträt

    Catrina Hooghsaet, von Rembrandt
    Das Gemälde „Porträt von Catrina Hooghsaet“ aus dem Jahr 1657 befindet sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts im Vereinigten Königreich. © Catrina Hooghsaet, von Rembrandt
    Die britische Regierung hat ein Ausfuhrverbot für ein Rembrandt-Gemälde im Wert von 71 Millionen Pfund verhängt. Damit wird das Gemälde als nationales Kulturgut eingestuft. Laut dem Kulturministerium ist es damit das teuerste Objekt, das jemals diesen Status erhalten hat. Britischen Galerien und Institutionen haben nun bis zum 26. Dezember Zeit, das Gemälde zu erwerben. Das Gemälde „Porträt von Catrina Hooghsaet“ aus dem Jahr 1657 befindet sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts im Vereinigten Königreich. Im vergangenen Jahr wurde es bei Christie’s privat verkauft. Jüngst hatte der Verkauf einer bedeutenden Fossiliensammlung an das Natural History Museum Abu Dhabi in britischen Kunst- und Regierungskreisen den Ruf laut werden lassen, historisch und kulturell bedeutsame Gegenstände besser vor der Ausfuhr zu schützen.