Britische Regierung: Tech-Konzerne sollen 48 Stunden zur Entfernung sexueller Deepfakes haben

    Das Logo der KI Grok von X (ehemals Twitter) auf einem Smartphone-Display. Im Hintergrund das X-Profil des X-Eigentümers Elon Musk auf einem größeren Display.
    Das Logo der KI Grok von X (ehemals Twitter) auf einem Smartphone-Display. Im Hintergrund das X-Profil des X-Eigentümers Elon Musk auf einem größeren Display. © IMAGO | NurPhoto
    Tech-Konzerne sollen in Großbritannien künftig 48 Stunden Zeit haben, um sexuelle Deepfakes von ihren Plattformen zu entfernen. Das sieht ein neuer Gesetzesentwurf vor, der nach dem Skandal um das KI-Tool Grok vorgestellt wurde. Die Regelung könnte bereits im Sommer in Kraft treten, teilte die britische Regierung mit. Sie solle "diese Art von Bildern mit derselben Härte behandeln wie Inhalte im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch und Terrorismus“. Die Regierung von Premier Keith Starmer erklärte, sie wolle vermeiden, dass Betroffene von sexuellen Deepfakes und gegen ihre Zustimmung verbreiteten intimen Bildern zahlreiche einzelne Meldungen einreichen müssen. Konkret würde ein gemeldetes Bild gleichzeitig auf mehreren Plattformen gelöscht und anschließend bei jedem erneuten Upload-Versuch automatisch entfernt. Unternehmen, die sich nicht daran halten, drohen Geldstrafen von bis zu zehn Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes oder sogar eine Sperrung ihrer Dienste im Vereinigten Königreich. Der KI-Assistent Grok ist in das soziale Netzwerk X integriert und in der Lage, aus Fotos realer Personen entblößte Bilder zu generieren.