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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 21.07.2017

Britische LiteraturZu Besuch bei Graham Swift

Von Thomas David

Graham Swift in einer Aufnahme vom Juni 2016. (imago/Leemage)
Graham Swift in einer Aufnahme vom Juni 2016. (imago/Leemage)

Graham Swift ist einer großen britischen Gegenwartsautoren. Sein aktueller Roman "Mothering Sunday - in der deutschen Ausgabe "Ein Festtag" - wurde gerade mit einem der renommiertesten britischen Literaturpreise ausgezeichnet. Ein Besuch bei Swift in London.

Seine Romane "Waterland" und "Letzte Runde" gelten als Klassiker der britischen Gegenwartsliteratur. Für seinen neuen Roman "Ein Festtag" erhielt der 1949 in London geborene Graham Swift die vielleicht besten Kritiken seiner Karriere. Swift erzählt in dem Roman von einem märchenhaften Leben und reflektiert im Momentum eines einzigen schicksalhaften Tages des Jahres 1924 auch das eigene Schreiben.

Thomas David hat Swift in London besucht und den Booker-Preisträger über die Arbeit an "Ein Festtag" und anderen Büchern befragt, die beiläufig von Erinnerungen an die historischen Erschütterungen der europäischen Geschichte durchzogen werden. Aus den Gesprächen entsteht das Porträt eines Schriftstellers, der in mittlerweile zehn Romanen grundlegenden Erfahrungen der menschlichen Existenz nachspürt. Zu ihnen gehört für Swift nicht zuletzt das Erfinden und Erzählen von Geschichten.

Das Manuskript der Sendung zum Nachlesen.

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Graham Swift: "Ein Festtag" - Ein Feuerwerk an Sinnlichkeit
(Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik, 01.07.2017)

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