Britische Experten befürchten wegen Gold-Rekordpreis vermehrte Kunstdiebstähle

    Armreife aus Gold hängen in der Auslage eines Geschäfts.
    Auslöser ist ein Diebstahl aus der vergangenen Woche, bei dem aus einem britischen Museum zwei Schmuckstücke aus Gold gestohlen wurden. © imago images / Jürgen Schwenkenbecher /
    15.05.2024
    Aufgrund des in den letzten Monaten auf ein Rekordhoch gestiegenen Goldpreis sorgen sich britische Experten um die Sicherheit von wertvollen Kunstwerken. Auslöser für die Sorge ist ein Diebstahl aus der vergangenen Woche, bei dem aus dem Ely Museum in der britischen Grafschaft Cambridgeshire zwei Schmuckstücke aus Gold gestohlen wurden. Der Armreif und der gedrehte Halsreif stammen aus der Bronzezeit und haben in ihrer jetzigen Form umgerechnet einen Wert von über 250.000 Euro. Befürchtet wird, dass die Artefakte eingeschmolzen werden könnten. Jedoch dürfte sich der Verkauf schwierig gestalten, da es sich um eine ungewöhnliche Legierungszusammensetzung für modernes Gold sowie dann unmarkiertes Gold handelt. Der Diebstahl sollte ein Weckruf für höhere Sicherheitsvorkehrungen in Museen sein, so die Experten weiter.