Britische Abgeordnete wollen Ausstrahlung der russischen Serie „Mascha und der Bär" beenden

In Großbritannien will eine parteiübergreifende Gruppe von Abgeordneten die Ausstrahlung der russischen Zeichentrickserie „Mascha und der Bär" beenden.
Diese Filmreihe für Vorschulkinder handelt von den Abenteuern eines kleinen Mädchens und eines pensionierten Zirkusbären. Klingt harmlos, aber Kritiker bezeichnen die Serie als ein "Soft Power"-Werkzeug des Kremls, um junge Köpfe zu beeinflussen. Die Abgeordneten schrieben deshalb einen Brief an Kulturministerin Lisa Nandy und baten sie einzugreifen. Sie argumentieren, dass einige der Eskapaden der vierjährigen Mascha „Propaganda-Inhalte“ darstellten, die „alles andere als subtil“ seien. Sie verwiesen unter anderem auf eine Folge, in der das Mädchen mit einer Uniform aus der Sowjetzeit zu sehen ist. Die Serie ist in Großbritannien im Privatfernsehen und über globale Streaming-Plattformen zu sehen.