Booker-Preis geht an ungarisch-britischen Autor David Szalay

    Das Foto zeigt den Autor David Szalay, der die Trophäe des Booker Prize in der Hand hält.
    David Szalay hat den Booker Prize gewonnen. © AP / Ian West
    Der britische Booker-Preis geht in diesem Jahr an den Autor David Szalay für seinen Roman "Flesh". Der in Kanada geborene ungarisch-britische Schriftsteller erhielt die Literaturauszeichnung am Montagabend in London. Unter dem Titel "Was nicht gesagt werden kann" liegt der Roman auch auf Deutsch vor. Die Booker-Jury begründete ihre Entscheidung so: Szalay habe "einen hypnotischen Roman über einen emotional distanzierten Mann" verfasst, der von Ereignissen aus der Bahn geworfen werde. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte - von einer ungarischen Plattenbausiedlung bis zu den Villen der wohlhabenden Londoner Elite. Der renommierte Booker-Preis wird jedes Jahr an den besten englischsprachigen Roman verliehen, der im Vereinigten Königreich veröffentlicht wurde.