Bonner Haus der Geschichte zeigt Objekte toter Sanitäterin

    Ukraine, Makijiwka: Ermittler inspizieren ein Wohnhaus nach dem Beschuss. (Quelle: AP)
    Der russische Beschuss ukrainischer Städte geht weiter. © Uncredited / AP / dpa / Uncredited
    Das Bonner Haus der Geschichte erweitert seine Dauerausstellung zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Am 11. Februar übergibt die Mutter einer an der Front getöteten deutschen Kampfsanitäterin einer ukrainischen Freiwilligeneinheit persönliche Objekte an die Stiftung Haus der Geschichte, teilte das Museum in Bonn mit. Ursula Wagner werde unter anderem das Fronttagebuch ihrer Tochter Savita, ihre Feldjacke sowie ihren Gefechtshelm überreichen. Die Exponate werden in den kommenden Wochen im „Heute-Zeitraum“ der neuen Dauerausstellung „Du bist Teil der Geschichte. Deutschland seit 1945“ präsentiert. Die Objekte stünden für eine besondere Form persönlicher Unterstützung und des Helfens, erklärte das Museum. Sie seien Ausdruck von Einsatz und Mut. Savita Diana Wagner, die 1987 in Bonn geboren wurde, starb am 31. Januar 2024 bei Makijiwka zwischen Lyman und Swatowe. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 war Wagner als Freiwillige in die Ukraine gefahren, um dort humanitäre Hilfe zu leisten. Nach einem militärischen Training wechselte Wagner sie als Kampfsanitäterin in eine Freiwilligeneinheit der ukrainischen Armee. Bei einem Einsatz kam sie ums Leben.