Seit 00:05 Uhr Neue Musik

Donnerstag, 21.02.2019
 
Seit 00:05 Uhr Neue Musik

Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 26.04.2015

Bogenschießen und SelbsterfahrungDie Kunst des Loslassens

Von Fritz Schütte

Podcast abonnieren
Kyudo-Demonstration (picture alliance / dpa / Anindito Mukherjee)
Kyudo-Demonstration (picture alliance / dpa / Anindito Mukherjee)

Der Schütze schließt ein Auge und schaut mit dem anderen durch die Zielvorrichtung. Sein Bogen ist ein hoch technisiertes Gerät. Neben dem Sportbogenschießen gewinnt das traditionelle Bogenschießen immer mehr Anhänger.

"Treffen ohne zu zielen" - das ist das Motto. So wie man einen Schlüssel ohne zu zielen ins Schloss steckt. Intuitives Bogenschießen wird in Meditationskursen und Führungskräfteseminaren geübt.

Die Königsdisziplin des Bogenschießens ist das japanische Kyudo. Die Bewegungsabläufe sind genau vorgeschrieben. Wer sie verinnerlicht, wird treffen. Die Kunst des Bogenschießens gilt als tiefreichende Auseinandersetzung des Schützen mit sich selbst.

 

Nachspiel

Kulturmarathon Lauf das Bauhaus
Teilnehmer des 29. Frankfurt Marathon laufen am Sonntag (31.10.2010) durch die Innenstadt von Frankfurt am Main. Insgesamt beteiligten sich nach Veranstalterangaben mehr als 12.000 Läuferinnen und Läuder an dem Sportspektakel, das als ältester deutscher Stadtmarathon gilt.  (picture alliance / dpa / Boris Roessler)

Das Bauhaus-Jubiläum wird Ende April auch mit einem Marathon gefeiert. Dessen Erfinder Helmut Krauß erzählt im Gespräch, wie er Kultur und Laufen zusammenbringt und warum der Bauhaus-Lauf sich gut als Marathon-Debüt eigne.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur