Börsenverein des Deutschen Buchhandels hält an Jurorin El Hissy fest

Der Deutsche Buchpreis weist die Forderung des hessischen Antisemitismusbeauftragten Uwe Becker nach Abberufung der Jurorin Maha El Hissy zurück. Laut dem Vorsteher des Bösenvereins des Deutschen Buchhandels, Guggolz, erfüllt sie alle Anforderungen. Er hob außerdem ihre Erfahrung in der Literaturwissenschaft und in mehreren Preisjurys hervor. Der Antisemitismusbeauftragte Becker hatte der Publizistin vorgeworfen, israelfeindliche Stereotype vom Siedlerkolonialismus über Apartheid und ethnische Säuberung bis zum angeblichen Völkermord zu verbreiten. Hintergrund ist eine Essayserie, in der sie Tötungen palästinensischer Journalisten durch die israelische Armee kritisiert.