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Fazit / Archiv | Beitrag vom 05.02.2016

Bochums neuer Intendant Johan SimonsSchaupielhaus soll "Haus der Kulturen" werden

Moderation: Eckhard Roelcke

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Johan Simons, Intendant der Münchner Kammerspiele und Chef der Ruhrtriennale, steht vor einem Hintergrund des von ihm inszenierten Stücks "Deutschstunde" am Thalia Theater Hamburg. (imago/Strussfoto)
Der Neue für Bochum: Johan Simons (imago/Strussfoto)

Der niederländische Theatermacher Johan Simons wird neuer Schauspielhaus-Intendant in Bochum. Dass er das traditionsreiche Haus verändern will, ließ der 69-Jährige bereits durchblicken. Was er genau vor hat, fragen wir ihn in unserer Sendung.

Simons steht für genre-übergreifende Inszenierungen und wurde als Regisseur vielfach mit Theaterpreisen ausgezeichnet. Er sei eine überaus glückliche Wahl, sagte Theaterkritiker Stefan Keim im Deutschlandradio Kultur. Simons könnte dem unterfinanzierten Theater neue Impulse geben.

Kooperationen mit Gent und Rotterdam geplant

Simons selbst kündigte bereits an, das Theater in ein "Haus der Kulturen" verwandeln zu wollen. Dafür plane er Kooperationen unter anderem mit Gent und Rotterdam.  Der Theatermacher wird seine neue Aufgabe zur Spielzeit 2018/2019 übernehmen. Bis Sommer 2017 ist er noch Intendant der Ruhrtriennale und nimmt zudem Theaterverpflichtungen in Gent und in Rotterdam wahr.

Vor der Übernahme der Ruhrtriennale-Intendanz war Simons ab 2010 fünf Jahre lang Intendant der Münchner Kammerspiele. Im Jahr 2013 wählte die der Zeitschrift "Theater heute" die Kammerspiele zum "Theater des Jahres". Simons folgt auf Anselm Weber, der zur Spielzeit 2017/18 nach Frankfurt am Main wechseln will. In der einjährigen Übergangszeit soll Dramaturg Olaf Kröck die Bochumer Bühne als Interimsintendant führen.

Wir sprechen mit Johan Simons in unserer Sendung über seine Pläne für das traditionsreiche Bochumer Haus.

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