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Frühkritik | Beitrag vom 13.07.2016

Beyoncé-Konzert in DüsseldorfPop muss kein oberflächlicher Quatsch sein

Ina Plodroch im Gespräch mit Nana Brink

Beyoncé performt auf der Bühne bei den BET Awards im Microsoft Theater in Los Angeles im Juni 2016. (imago/UPI Photo)
Beyoncé performt den Song "Freedom" bei einem Konzert in Los Angeles im Juni 2016. (imago/UPI Photo)

Popstar Beyoncé zeigt sich auf ihrem neuen Album "Lemonade" so politisch wie noch nie, zum Beispiel im Song "Formation" gegen Polizeigewalt. Jetzt ist sie auf Tour und verpackt ihren Protest gegen Rassismus in spektakuläre Shows, wie zum Auftakt in Düsseldorf.

Mit dem Song "Formation" ging es los. Den hat Beyoncé mit einem überraschendem Auftritt beim Superbowl Finale im Februar veröffentlicht. Beyoncé Knowles-Carter, 34 Jahre aus Houston, gehört zu den erfolgreichsten Popstars unserer Zeit.

Ende der 1990er-Jahre war sie Teil von "Destiny’s Child" und hat ab 2002 als Solokünstlerin Musik veröffentlicht. Seit ihrem Album "Beyoncé" 2013 hat sie auch eine deutliche Botschaft: "Feminist" steht da schon mal in großen Buchstaben auf der Leinwand ihrer Bühne.

So politisch wie noch nie

Doch mit "Formation" zeigte sich der amerikanische Superstar so politisch wie noch nie: Gegen Polizeigewalt, gegen Rassismus. Daran knüpft auch ihr sechstes Album "Lemonade" an, das sie im Ende April überraschend herausgebracht hat.

Und das sie gerade auf ihrer "World Formation Tour" mit 49 Auftritten vorstellt. Zwei davon in Deutschland. Ina Plodroch über ihr – nicht ausverkauftes – Konzert in Düsseldorf und spektakuläre Songs, die zeigten, dass Pop nicht immer überproduzierter, oberflächlicher Quatsch sein müsse und sehr viel zu bieten habe. Am 29. Juli tritt Beyoncé dann in Frankfurt am Main auf. 

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