Beuys im Flur

Vielleicht etwas zu groß für den eigenen Flur - "Monets Garten" © AP
17.03.2007
Na, wäre das nicht was? Ein echter Beuys im Flur? Den können auch Sie sich leisten. Große Kunst für kleines Geld gibt es in der Artothek des Neuen Berliner Kunstvereins. Für 1,50 Euro im Monat kann man vom Kunstverein ein Vierteljahr lang Originale borgen - Versicherung inklusive.
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Bloß nicht kaufen
Kaufen, haben, besitzen. Und am Ende haben nur noch die Erben was davon. Das geht heute auch anders: Vom Ölschinken bis zur It-Bag kann man alles leihen, was Eindruck macht. Und wenn alle drei Monate eine neue Handtasche zum Must-Have erklärt wird, lohnt sich das Kaufen ohnehin nicht mehr. Leihen dagegen liegt im Trend. Zeigen ist eh viel schöner als besitzen. Ein Gespräch mit Eike Wenzel, der sagt: "Deutschland ist längst eine Leasing-Gesellschaft."

Wiederholen ist gestohlen
In jeder Wohnung gibt es Dinge, die dort nicht hingehören: Kochtöpfe, Bücher, Seminararbeiten, Jeans. Alles nur geliehen. Für eine bestimmte Zeit der Nutzung überlassen, um sie dann wieder zurückzugeben. Leihen ist ja so preiswert und praktisch obendrein. Leider steht der Besitzer oft am Ende ohne da. Ein Bericht über den Kreislauf der Dinge. Und den Preis, den das kosten kann.

Brosche gegen Bücher
Was die andere haben, will ich auch. Dem Überangebot zum Trotz: Die Lust auf anderer Leute Sachen ist groß. Wer aber gern als korrekter Konsument den Warenkreislauf bis zum Ende drehen will, für den gibt es in Hamburg jetzt die "Linda", eine organisierte Wechselstube. Mal sehen, was man hier für seinen alten Teddy so zurückbekommt. Und ob ihn überhaupt noch jemand haben will.