Betrug mit gefälschten Mails im Literaturbetrieb

    Internetkriminalität hat zugenommen.
    Phishing-Mails gibt es auch im Literaturbetrieb. © dpa / picture-alliance / Karl-Josef Hildenbrand
    In der Literaturszene kursieren Phishing-Mails: Es sind Angebote bekannter Redaktionen, die Autoren beispielsweise Auftritte auf der Buchmesse, Interviews oder Podcastgespräche vorschlagen - am Ende allerdings kostenpflichtig. Dahinter stecken Betrüger, wie die Branchenseite börsenblatt.de berichtet. Die Masche der Betrüger funktioniert so, dass sie die Mailadressen bekannter Kulturjournalistinnen und -journalisten übernehmen. Betroffen von dem Indentitätsklau sind bespielsweise Katrin Schumacher und Mona Ameziane, die für die ARD Literaturpodcasts hosten. Zeigen die Autoren Interesse an dem Fake-Angebot, bekommen sie eine zweite Mail. Darin werden unterschiedliche Publikations-Pakete in Höhe von mehreren hundert Euro angeboten. Nach Informationen von börsenblatt.de ist die Staasanwaltschaft bereits eingeschaltet. Dem Bericht zufolge, sollen auch Verlage Probleme mit gefälschten Emails haben.