Besucherschwund bei den Kunstsammlungen Dresden

Schwere Zeiten für Kunst und Kultur: Auch die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit Museen wie dem Grünen Gewölbe und der Gemäldegalerie Alte Meister müssen angesichts von Sparvorgaben Abstriche hinnehmen. Rund zehn Prozent der Stellen wurden 2025 abgebaut. Rund 1,8 Millionen Gäste kamen in die Sammlungen, etwa 460.000 weniger als im Jahr zuvor. Als Gründe wurden neben rückläufigen Touristenzahlen auch reduzierte Öffnungszeiten und gestiegene Ticketpreise genannt. Rund 40 Prozent der Besucher stammen aus dem Ausland. Die SKD rechnen mit weniger Zuwendungen vom Land. In diesem Jahr wurden die Eintrittspreise nochmals erhöht. Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren hatten bislang freien Eintritt. Ab April sollen Schüler zwei Euro für einen Besuch bezahlen - die Regelung gilt bis zum Alter von 20. Das Tagesticket kostet künftig 28 statt 26 Euro, die Zwei-Tages-Karte 32 statt 29 Euro. Für die Jahreskarte muss der Museumsfreund fortan 95 Euro aufbringen - bislang waren es 75 Euro. Für alle anderen Besucher erhöht sich der Ticketpreis für einige Häuser um zwei Euro.