Berliner Regisseurin feiert Premiere an New Yorker Met

    Menschen laufen vor dem MET in New York City – einem kubusförmigen Gebäude mit fünf großen, halbrunden Fesnterfronten.
    Das Metropolitan Opera House in New York 2019 © Imago / Richard B. Levine
    Die Metropolitan Oper in New York, kurz Met, zählt zu den besten Häusern der Welt. Die Saisoneröffnung ist jedes Jahr ein gesellschaftliches Großereignis mit Starbesetzung. Diesmal stand auch eine Deutsche im Mittelpunkt. Die Berliner Regisseurin Louisa Proske bekam für ihre Inszenierung der Oper "Macbeth" von Giuseppe Verdi Applaus, Jubel und "Bravo"-Rufe im voll besetzten Opernhaus in Manhattan. Erst im Oktober 2025 hatte Met-Chef Peter Gelb die Berlinerin für die Inszenierung angefragt, nachdem ein anderer Regisseur abgesagt hatte. Die Vorbereitung für eine Inszenierung an dem Haus kann sonst auch einmal Jahre dauern. "Mein Leben hat sich über Nacht verändert", sagte Lousa Proske der "New York Times". Der Chor der Met wird seit zwei Jahren von Tilman Michael geleitet, ebenfalls ein Deutscher. Er war von der Oper Frankfurt an die Met gewechselt.