Berliner Kammergericht bestätigt Freispruch des Satirikers "El Hotzo"

    Der deutsche Satiriker Sebastian Hotz oder auch „El Hotzo“ blickt zur Seite.
    "Was haben der letzte Bus und Trump gemeinsam? - Leider knapp verpasst": Das postete El Htzo nach dem Attentat auf Trump am 14. Juli 2024. Missglückter Gag, Satire oder Straftat? © picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt
    Der Freispruch des Satirikers "El Hotzo“ vom Vorwurf der Billigung von Straftaten ist bestätigt worden. Das Berliner Kammergericht verwarf damit am Freitag die Revision der Staatsanwaltschaft. "El Hotzo“, der bürgerlich Sebastian Hotz heißt, war bereits im vergangenen Juli in erster Instanz freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte Hotz vorgeworfen, das versuchte Attentat auf den damaligen US-Präsidentschaftskandidaten Trump im Juli 2024 auf der Plattform X in mehreren Beiträgen gebilligt zu haben. Dafür forderte die Staatsanwaltschaft ursprünglich eine Geldstrafe von 6.000 Euro. Der Satiriker postete nach dem Attentat sinngemäß, was „der letzte Bus“ und Trump gemeinsam hätten. Er gab sich selbst die Antwort: „leider knapp verpasst“. Im Anschluss kommentierte er noch darunter, er finde es „absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben“.