Berlinale zeigt unveröffentlichtes Konzertmaterial von David Bowie

    David Bowie bei einer Aufnahme aus dem Jahr 1976 in Kostümierung: Er sitzt mit Augenklappe und Gitarre auf einem Stuhl neben einem Vogelkäfig
    Der britische Musiker David Bowie lebte Ende der 1970erJahre in Berlin © imago / Photoshot / Peter Mazel
    David Bowie kehrt nach Berlin zurück – zumindest auf der Leinwand. Die Berlinale zeigt im Februar bislang unveröffentlichte Konzertaufnahmen des 2016 gestorbenen Musikers als Weltpremiere. Die Aufnahmen stammen von zwei Konzerten aus dem Jahr 1978 in London. Bowie hatte damals selbst einen Konzertfilm geplant, das Projekt aber später aufgegeben. Regisseur Brett Morgen entdeckte die Filmrollen bei der Arbeit an seiner Bowie-Dokumentation „Moonage Daydream“. Fast zehn Jahre hat sein Team an der Restaurierung gearbeitet. Bei der Berlinale werden die Aufnahmen auf mehreren Leinwänden gezeigt, begleitet von einer aufwendigen Licht- und Toninszenierung. Die Erstaufführung ist für das erste Festivalwochenende Mitte Februar geplant. Berlin spielte auch in Bowies Leben eine wichtige Rolle. Zwischen 1976 und 1979 lebte er zeitweise in der Stadt und nahm dort unter anderem sein Album „Heroes“ auf.