Berlinale: Queerer Filmpreis

Österreichischer Film "Kater" gewinnt Teddy

Er nahm den Preis für seinen Spielfilm "Kater" entgegen: der österreichische Regisseur Händl Klaus. © imago/Seeliger
Gesa Ufer im Gespräch mit Sigrid Brinkmann · 19.02.2016
Der österreichische Film "Kater" ist auf der Berlinale beim 30. Teddy Award als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Für ihr Lebenswerk wurde US-Produzentin Christine Vachon mit dem schwul-lesbischen Filmpreis geehrt.
Der österreichische Regisseur Händl Klaus hat bei der 30. Ausgabe des Teddy Award im Rahmen der Berlinale den Preis für seinen Film "Kater" in der Kategorie "bester Spielfilm" entgegengenommen.
"Kater" läuft in der Berlinale-Reihe "Panorama Special" und erzählt die Geschichte von Andreas (gespielt von Philipp Hochmair) und Stefan (gespielt von Lukas Turtur), deren Beziehung nach einem unerwarteten Gewaltausbruch nicht mehr so ist wie zuvor. "Ich hatte den Eindruck, dass das Publikum extrem zufrieden war mit der Entscheidung: Der Applaus war immens", kommentierte unsere Kollegin Gesa Ufer, die bei der Verleihung vor Ort war.
Bei der Teddy-Geburtstagsgala wurde zudem US-Produzentin Christine Vachon mit
einem Teddy für ihr Lebenswerk geehrt. Sie hat unter anderem die Filme "Velvet Goldmine" (1998), "Boys Don't Cry" (1999) und "Carol" (2015) produziert.
US-Produzentin Christine Vachon: Der von ihr produzierte Film "Goat"  läuft auf der Berlinale in der Sektion Panorama Special.
US-Produzentin Christine Vachon: Der von ihr produzierte Film "Goat" läuft auf der Berlinale in der Sektion Panorama Special.© picture alliance / dpa / Jens Kalaene
Weitere Preise gingen u.a. an die Regisseurin Joanna Rydel für ihren Kurzfilm "Moms On Fire" in der Kategorie "Best Short", an die Regisseurin Sara Jordenö für ihren Film "KIKI" in der Kategorie "Best Dokumentary", an den chilenischen Regisseur Alex Anwandter in der Kategorie "Special Jury Award" für seinen Film "You will never be alone".
Der "Teddy Award" feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Der schwul-lesbische Filmpreis gehört traditionell zu den größten Partys des Filmfestivals. Mit der Auszeichnung werden Produktionen aus dem Festivalprogramm des Berlinale gewürdigt, die sich auf besondere Weise mit schwulen und lesbischen Themen befassen.

In unserer Sendung "Fazit" sprechen wir mit unserer Kollegin Gesa Ufer, die bei der Verleihung dabei war.

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