Berlin: Kulturszene wehrt sich mit Aktionstag gegen Kürzungen

Im kommenden Jahr soll Berlins Kultur mit zehn Prozent weniger Geld auskommen, dagegen machen die Kultureinrichtungen der Hauptstadt mobil. Am Mittwoch wollen sie bei dem Aktionstag "#BerlinIstKultur" zeigen, was die Kürzungen für Folgen haben. So könnten zum Beispiel Teile der Ausstellungsflächen abgesperrt, Vorstellungen unterbrochen oder gemeinsam mit dem Publikum Protestsongs gesungen werden, heißt es auf der Webseite der Bewegung. Wie die Berliner Zeitung "Tagesspiegel" berichtet, plant das Renaissance-Theater eine Vorstellung von Ex-Kultursenator Klaus Lederer zu unterbrechen, Bibliotheken wollen leere Regale vor die Türen stellen. Alle Kultureinrichtungen sollen mit weiß-rotem Flatterband abgesperrt werden. Dem Protest haben sich unter anderen das Maxim Gorki Theater, die Schaubühne, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, das Berliner Ensemble sowie das Staatsballett Berlin angeschlossen.